Egon Dammann: Glaubwürdigkeit und Menschenwürde
Provozierende Bildersprache Jesu am Kreuzweg

»Ihr seid nicht mehr Knechte, sondern meine Freunde.« (Matthäus 15,15)
»Wer an der Würde des Lebens arbeitet, arbeitet am Evangelium.« (Margot Käßmann)

 

Der »vergessene Aufbruch« ist das Schlagwort für das II. Vatikanische Konzil. Es gelang der katholischen Kirche danach nicht, Jesu Einladung zum Abendmahl in seinem Sinne zu feiern. Denn Jesus lebt und verkündet die bedinungslose Zuwendung der Liebe Gottes zu jedem Menschen. Ausgerechnet bei den Mahlfeiern bleibt diese einzigartige Bedingungslosigkeit abgeschwächt: Jede Christin und jeder Christ muss zuvor die eigene Sündhaftigkeit und Unwürdigkeit bekennen und wird darauf mit Vehemenz festgelegt. Jesus spricht aber eine andere Sprache.

Der Künstler H. G. Bücker versucht in seinen Skulpturen, gegen die Drohbotschaft des Mittelalters die Frohbotschaft des Christus zu stellen. Und Christen vor Ort handeln inzwischen selbstständig. Sie ignorieren in dieser Frage die Autorität der katholischen Kirche. Dieses Buch will anregen, dicht am biblischen Text den Kern des Abendmahlgeschehens neu zu entdecken. Es gibt Impulse für eine Erneuerung einer menschenfreundlichen Liturgie vor dem Hintergrund gelebter und geglaubter Menschenwürde.

 

56 Seiten, Paperback, Format 21,0 x 14,8 cm
ISBN 978-3-7858-0664-7

Luther-Verlag - http://www.lutherverlag.de/Dammann-Glaubwuerdigkeit::771.html

 

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