Jesus
Hans Küng

12. März 2012

Schon seit gemeinsamen Tübinger Tagen stehen sich die Jesus-Bilder von Joseph Ratzinger und Hans Küng diametral gegenüber. Hier der verkirchlichte, dogmatisierte Christus Ratzingers, dort der lebendige Jesus aus historischer Perspektive. Ein Mann, der wirklich gelebt hat und auch rationalen Menschen von heute etwas zu sagen hat. Vor Jahren hat Hans Küng in einzelnen Teilen von »Christ sein« das Bild, das das Christentum von seinem Stifter hat, wieder zum Leuchten gebracht. Neu gefasst bringen diese Texte ebenso den konkreten Jesus von Nazareth zum Vorschein wie seine ursprüngliche Botschaft, die unter jahrhundertelanger Dogmatisierung durch die Kirche gelitten hat. Für Glaubende und Nicht-Glaubende, für Nicht-Mehr-Glaubende oder Gern-Glauben-Wollende, aber von der kirchlichen Lehre Enttäuschte öffnet dieses Buch einen Zugang zu der Gestalt, die die Geschichte der Menschheit verändert hat.
 

Hans Küng, Jesus, Verlag: Piper; Auflage: 2 (12. März 2012), ISBN-10: 3492054986

 

Artikelempfehlungen

Walter Kasper erklärt Wurzeln und Perspektiven der Theologie von Papst Franziskus. Mit seinem Buch "Barmherzigkeit" hat...
Die Krise des römisch-katholischen Priesterstandes ist offenkundig. Priestermangel, Gemeinden ohne Eucharistie, Zölibat...
  In diesem Buch werden insbesondere die Priesterweihe der Frau, die generelle Aufwertung und die volle...