Wider den kirchlichen Narzissmus
Ein spirituell-politisches Plädoyer

Für eine Kirche, die mit den Menschen geht
Wie Bischof Manfred Scheuer nach außen "tickt"

Der "theologische Narzissmus" wurde vom jetzigen Papst Franziskus bei seiner Rede vor dem Konklave vehement angeklagt. Die Kirche solle nicht selbstverliebt um sich kreisen, sondern den Blick für ihre Aufgaben in der Welt schärfen. Und derer gibt es jede Menge, mit denen Manfred Scheuer in seiner Aufgabe als Bischof von Innsbruck, aber auch in seiner Funktion als österreichischer Caritas-Bischof und als Präsident von Pax Christi Österreich konfrontiert ist und zu denen er sich zu Wort gemeldet hat: die Aufnahme von Flüchtlingen, die Leistbarkeit des Wohnens, die Option für die Jugend, der Einsatz für Friede und Gerechtigkeit, der Dialog mit den anderen Religionen, das Verhältnis von Politik, Gewalt und Religion u. v. m. Dieses Buch enthält seine Ansprachen, die er bei verschiedenen Anlässen gehalten hat. Sie sind Zeugnis eines Bischofs, der keinen "Tunnelblick", sondern ein klares spirituell-politisches Profil hat.
 

 

Biografische Anmerkungen zum Verfasser:
Manfred Scheuer, geb. in Haibach/Oberösterreich studierte in Linz und Rom Theologie. Er war in der Seelsorge und als Spiritual des Linzer Priesterseminars tätig. Der Theologe habilitierte in Freiburg, ab 2001 Dogmatiker an der Universität Trier. Seit Dezember 2003 ist er Diözesanbischof von Innsbruck.
Ab Jänner 2016 neuer Bischof der Diözese Linz.

 

Manfred Scheuer, Wider den kirchlichen Narzissmus, 208 Seiten; 211 mm x 143 mm, 2015 Tyrolia
ISBN 978-3-7022-3470-6

 

 

 

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