Bischof Bonny stellt päpstliche Weisungen in Frage

09.09.2014

 

Am 01. September 2014 hat der Bischof von Antwerpen, Johan Bonny, in einem 26 Seiten umfassenden Dokument seine Erwartungen an die im Oktober beginnende Familiensynode formuliert und damit helle Aufregung im Vatikan und in manchen Kirchenkreisen ausgelöst.

Der Journalist und Redakteur Daniel Deckers berichtet in der F.A.Z. vom 03.09.2014 darüber:

 

"Kurz vor Beginn der Bischofssynode über Ehe und Familie hat ein amtierender Bischof eine vernichtende Bilanz der einschlägigen Texte des kirchlichen Lehramtes und der entsprechenden moralischen Weisungen der Päpste gezogen. In einer Denkschrift, die der F.A.Z. vorliegt, hält Johan Bonny, Bischof von Antwerpen, den Päpsten Paul VI. und Johannes Paul II. vor, in Fragen von Ehe, Sexualität, Familie und Beziehung, mit der auf dem II. Vatikanischen Konzil (1962–1965) praktizierten Kollegialität von Papst und Bischofskollegium gebrochen zu haben: „Diese Spaltung darf nicht bleiben.“

 

 

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