Gender - nur eine absurde Ideologie

Termin: Sonntag, 18. März 2018, 15 Uhr
Kardinal König Haus, 1130 Wien, Lainzer Straße 138 (Kardinal König Platz 3)

Thema: Gender – nur eine absurde Ideologie?

Referent: Ao. Universitätsprofessor Dr. Gerhard Marschütz

 

Liebe Mitglieder und Freunde des Lainzer Kreises, sehr geehrte Damen und Herren!

Wir laden Sie sehr herzlich zum nächsten Vortrag des Lainzer Kreises ein.

Gender sei – so Benedikt XVI. – eine „anthropologische Revolution“, welche die „von der Schöpfung kommende Dualität von Mann und Frau“ bestreite und damit auch „Familie als eine von der Schöpfung vorgegebene Wirklichkeit“. Gemäß dem Apostolischen Schreiben Amoris laetitia sieht auch Franziskus in dieser Ideologie den „Unterschied und die natürliche Aufeinander‑Verwiesenheit von Mann und Frau“ geleugnet und damit „die anthropologische Grundlage der Familie“ ausgehöhlt.

Worin gründet diese radikale katholische Gender-Kritik? Ist sie wissenschaftlich haltbar?

Zur Vorbereitung auf das Thema können folgende Artikel des Referenten über das Internet bezogen und gelesen werden:

https://www.herder-korrespondenz.de/heftarchiv/68-jahrgang-2014/heft-9-2014/zur-kritik-an-der-vermeintlichen-gender-ideologie-wachstumspotenzial-fuer-die-eigene-lehre

und/oder http://www.feinschwarz.net/schafbrief-an-den-hirten-andreas-gender/.

 

Der Referent, Ao. Universitätsprofessor Dr. Gerhard Marschütz, studierte Katholische Theologie in Wien und Tübingen und war zuerst unter anderem als Religionslehrer, als Pastoralassistent und als Sekretär bei Weihbischof DDr. Helmut Krätzl tätig. Seit 1989 arbeitet er am Institut für Moraltheologie an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Wien und ist seit März 2000 Ao. Universitätsprofessor. Professor Marschütz ist Mitglied der universitären Ethikkommission, er ist Lehrbeauftragter an der Kirchlichen Pädagogischen Hochschule Wien/Krems, darüber hinaus ist er Mitglied der Europäischen Gesellschaft für Katholische Theologie und Mitglied der Association of Bioethicists in Central Europe. Professor Marschütz ist verheiratet und hat vier Kinder.

 

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