März 2014

Bei der Veranstaltung unter dem Titel „Stimmen des Glaubens“ referierten elf Katholikinnen aus aller Welt über ihrer persönlichen Weg als Christin in der Friedensarbeit, in der Katechese oder im Einsatz für Opfer des Menschenhandels. (JA v. 16. 3.)
In einem Inteview im „Kölner Stadtanzeiger“ vom 7. 3. beklagte der Kardinal „manchmal eine übergroße Macht Roms. Aber ‚Rom’ ist in vielem so stark, weil wir so schwach sind“.
Vor der Vorkonferenz („Synaxis“) zum Panorthodoxen Konzil hat der Ökumenische Patriarch von Konstatinopel keine Einwände erhoben gegen die Subsumierung der ukrainisch-orthodoxen Kirche unter das Moskauer Patriarchat.
Erzbischof Robert Zollitsch in Richtung des den Bischof von Limburg unterstützenden Präfekten Gerhard Ludwig Müller: „Es wundert mich, dass der alte Satz von Wittgenstein: ‚Wovon man nicht sprechen kann, darüber soll man schweigen’ nicht beachtet wird“.
Laut einer am 5. März veröffentlichten Umfrage des Washingtoner „Pew Research Center“ meinen 71% der Katholiken, dass Papst Franziskus der Kirche eine neue Richtung gibt. Für 68% ist es eine Entwicklung zum Besseren. 51% glauben, dass im Jahr 2050 die katholischen Priester heiraten dürfen.
Der Einsatz der Gläubigen für die Erhaltung ihrer Pfarrkirche hatte bei den vatikanischen Behörden Erfolg. Ihrem Einspruch gegen den Verkauf und die Profanierung ihrer Pfarrkirche wurde vorerst Recht gegeben, der Verkauf verboten.
Beim Ad limina-Besuch der tschechischen Bischöfe in Rom forderte der Papst die Bischöfe auf, mutig und offen „für die neuen Impulse des Heiligen Geistes“ zu sein. Dieser versetzt auch gläubige Laien in den Stand, „Verantwortung und Dienste“ in der Kirche zu übernehmen. (KI 4/2014)
Seit den 20er-Jahren des vergangenen Jahrhunderts hatten die römisch-katholischen Behörden den Pflichtzölibat der unierten Maronitischen Kirche der USA durchgesetzt. Jetzt wurde der verheiratete 41-jährige Libanese Wissam Akiki vom maronitischen Bischof A.

Februar 2014

Die Außerordentliche Synode zum Thema „Die pastoralen Herausforderungen der Familie im Kontext der Evangelisierung“ findet im Oktober 2014, die Ordentliche Synoden-Vollversammlung im Herbst 2015 statt.
In einem gemeinsamen Youtube-Auftritt mit Bischof Anthony Palmer von einer evangelikalen Pfingstkirche aus England hat der Papst einbekannt, dass auch die römisch-katholische Kirche an den Spaltungen mitschuldig ist: „Wir sind es alle. Wir alle sind Sünder.
Diese Verklagung eines Bischofs durch einen Bischof ist sensationell und zeigt die Entwicklung zu mehr Offenheit in der schottischen römisch-katholischen Kirche.
„Um Transparenz und Akzeptanz bei den Menschen zu erreichen, muss die Mitwirkung der Räte beim gesamten Prozess der Kandidatenfindung und der Wahl festgeschrieben werden“.
Diese Zusammenarbeit mit der orthodoxen griechischen Landeskirche gilt als sensationell, denn das Verhältnis zu der römisch-katholischen Erzdiözese Athen war lange Zeit sehr angespannt. Zuletzt hagelte es Angriffe der griechischen Metropoliten auf alles Katholische. (JA v. 23.2.)
In einem Resümee des Ad-limina-Besuches der tschechischen Bischöfe im Vatikan berichtete der Diözesanbischof von Ostrava-Opava (Ostrau-Troppau), Frantisek Lobkowicz, über diesen Vorstoß beim Papst. Dieser hoffe, dass sich „die Angelegenheit vorwärtsbewegt“.
Der Erzbischof plädiert für einen entkrampften Umgang mit der Homosexualität: Ich habe homosexuelle Freunde… und ich habe ihnen versichert, dass Gott sie liebt. … Gott liebt dich um deiner selbst willen, nicht weil du sexuell zur einen oder anderen Seite orientiert bist“.
Der koptisch-orthodoxe Papst Tawadros II. hat mit dem saudiarabischen Botschafter in Kairo, Ahmed Kattan, eine Übereinkunft über den Bau einer koptischen Kirche erzielt, so die in Kairo beheimatete Nachrichtenagentur „MidEast Christian News“ (MCN). Papst Tawadros II.
Das bloße Pochen auf Regeln, die einzuhalten seien, überzeugt keinen Menschen. Die Bibel versteht die Zehn Gebote nicht als Last, sondern als Wegweisung zu einem erfüllten Leben.
„Wir brauchen eine Laienkongregation; wie bisher kann es nicht weitergehen“, so der honduranische Kardinal. Immerhin „bilden die Laien den Großteil der Kirche“.
Vor einer Delegation des American Jewisch Committee (AJC) äußerte der Papst am 14. 2.
In vielen moralischen Fragen, besonders was die Empfängnisregelung betrifft, müsse die bisherige Beichtpraxis überprüft werden.
Der evangelische Superintendent Hansjörg Lein, der griechisch-orthodoxe Metropolit Arsenios Kardamakis und der römisch-katholische Weihbischof Franz Scharl haben gemeinsam die Spitalskapelle ihrer Bestimmung übergeben. (Der Sonntag v. 9.2.)
Der georgische Ministerpräsident Irakli Garabaschwili kündigte an, muslimischen, jüdischen, armenisch-apostolischen und römisch-katholischen Gemeinden staatliche Zuwendungen zu geben entsprechend ihrer Größe. Damit beweise seine Regierung, dass sie alle Religionen gleich respektiere. (JA v.
Der emeritierte Erzbischof von Guadalajara (Mexiko), Kardinal Juan Sandoval Iniguez, hat sich so über den Gründer der „Legionäre“, Marcial Maciel Degolado (gest. 2008), geäußert. Dadurch habe dieser dem Ansehen der Kirche sehr geschadet. (JA v. 9.2.)
Jetzt sei die richtige Zeit für Weichenstellungen in der römisch-katholischen Kirche auf allen Gebieten: „Wir müssen neue Wege finden, um auf der Höhe der Zeit zu sein und Orientierung zu vermitteln … Wenn eine kirchliche Lehre in der Breite auf Dauer nicht angenommen wird, dann muss man über die
Bei einer Veranstaltung des „Neokatechumenats“ hat er sich zur Aussage hinreißen lassen: „Eine Familie von euch ersetzt mir drei muslimische Familien“. Es ist erfreulich, dass sich der Kardinal zu dieser Entschuldigung durchgerungen hat. (JA v. 9. 2.)
Fachleute aus Kirche und Politik, unter ihnen Mohamed El Baradei berieten in Rom mögliche Schritte zu einem Ende des Bürgerkriegs: „Sofortige Einstellung der Gewalt, Beginn des Wiederaufbaus, Dialog zwischen den Volksgruppen, Bemühungen zur Beilegung aller regionaler Konflikte und die Teilnahme a
Bei seiner 25jährigen Arbeit mit Priestern in schwierigen persönlichen Situationen ist er vielen begegnet, sie sich „aufgrund des geforderten zölibatären Lebensstils in einer großen seelischen Not befinden“.
Die britische Staatsministerin für den Bereich „Glauben und Glaubensgemeinschaften“, Baroness Sayeeda Warsi pakistanischer Abstammung, schreibt in einem Leitartikel der Vatikanzeitung „Osservatore Romano“ (!) am 10.