Peterspfennig 2025 mit leicht gestiegenen Spenden

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Die weltweiten Spenden bei der Kollekte zum Peterspfennig sind leicht gestiegen. Papst Leo sagt Danke. Und bald kommt der Magdalenacent.

Den Festtag "Peter & Paul" nützte Papst Leo XIV. nicht nur zur Überreichung des Palliusm an die neuen Erzbischöfe - unter ihnen auch der Wiener Erzbischof Josef Gründwidl -, sondern auch, um allen Spender:innen der Kollekte "Peterspfennig" zu danken. Beim Mittagsgebet auf dem Petersplatz rief der Papst auch dazu auf, den Weg des Glaubens weiterhin in Gemeinschaft zu gehen.

Am 1. Juli veröffentlichte der Vatikan die Zahlen zum "Peterspfennig 2025". Demnach wurden weltweit 54,5 Millionen Euro gespendet; dem stehen 54,3 Millionen Euro im Jahr 2024 gegenüber. Auch über die Ausgaben informierte der Vatikan: 2025 beliefen sich diese auf 59,8 Millionen Euro (gegenüber den Ausgaben 2024 in der Höhe von 75,4 Millionen Euro). Für 2025 bedeutet dies trotz eines leichten Plus bei den Einnahmen ein Minus von immerhin 2,2 Millionen Euro.

Der größte Teil der Einnahmen ging auch 2025 an den Papst und seinen Apparat (41,2 Millionen Euro), wohingegen für Hilfsprojekte lediglich 13,3 Millionen Euro gewidmet wurden.

Während die Kollekte zum Peterspfennig in den meisten Kirchen traditionell bereits zum Hochfest der Apostel Petrus und Paulus am 29. Juni stattfand, steht eine andere Kollekte, die sich der Idee nach am Peterspfennig orientiert, erst bevor: Zum Gedenktag von Maria Magdalena (22. Juli) bittet das Catholic Women’s Council (CWC), das Frauen in verschiedenen Ländern und auf allen Kontinenten vernetzt und der Vision #GleicheWürdeGleicheRechte folgt, um den sogenannten "Magdalenacent": eine Sammlung, die in Pfarren und kirchlichen Organisationen durchgeführt werden soll und klar auf die Förderung von Frauenanliegen in der katholischen Kirche ausgerichtet ist.

Die Sammlung zum Magdalenacent wird 2026 zum ersten Mal durchgeführt. Noch ist unklar, wie groß das Echo auf die Bitte des CWC sein wird und wieviele Pfarren sich an der Aktion beteiligen. Die oberösterreichische Pfarre Enns - St. Laurenz hat per Pfarrgemeinderatsbeschluss entschieden, mitzumachen und das Opfergeld des betreffenden Wochenendes an das CWC weiter zu geben. Die Kirchenbesucher:innen würden darüber transparent informiert, sagt Pfarrleiter Prinz, der bei den betreffenden Gottesdiensten dem Thema "Frauen in der Kirche" auch die Predigt widmen wird.

"Eine Sammlung, die wir in der Kirche durchführen, hat ja immer mehr als nur den finanziellen Aspekt. Wir signalisieren damit auch: >Das Anliegen, das hinter der jeweiligen Sammlung steckt, ist uns wichtig, das wollen wir unterstützen.> Indem wir für den Magdalenacent sammeln, signalisieren wir: Wir setzen uns für Gerechtigkeit gegenüber Frauen ein, wir wollen, dass Frauen in der Kirche einen guten und gerechten Platz haben", so Prinz.

Weiterführende Informationen: www.catholicwomenscouncil.org

Anfragen: magdalenacent@catholicwomenscouncil.org