Volle Gleichberechtigung der Frauen
Pflicht-Zölibat und Verbot der Frauenweihe sind Verletzungen der Menschenrechte
23.11.2009, Hans Peter Hurka
Der Pflichtzölibat ist menschenrechtswidrig. Das stellte Heribert F. Köck, em. Professor für Staats- und Europarecht der Universität Linz, bei der am vergangenen Freitag von „Wir sind Kirche“, der Pfarrer- und Laieninitiative sowie der Priester ohne Amt organisierten Enquete „Kirchenreform und Menschenrechte“ fest. Auf drängende Nachfrage aus dem Publikum bestätigte er, dasselbe gelte auch für das Verbot der Frauenweihe.
Wiener Manifest zur grundlegenden Erneuerung des Kirchenrechts
27.11.2009, Hans Peter Hurka
Die Enquete „Kirchenreform und Menschenrechte“ der Reformbewegungen in der Österreichischen Katholischen Kirche am 20. November 2009 in Wien hat den Nachweis der Unhaltbarkeit des römisch-katholischen Kirchenrechts (Codex Juris Canonici 1983) erbracht.
Dieses widerspricht vielfach sowohl den biblischen Vorgaben und den Beschlüssen des Zweiten Vatikanischen Konzils als auch den heute allgemein anerkannten Grund- und Menschenrechten.
Gemeinsames Priestertum aller Getauften
28.06.2010, Univ.-Prof. Dr. Walter Kirchschläger
Walter Kirchschläger hat diesen Vortag am 23. Jänner 2010 in Luzern beim Verein Tagsatzung im Bistum Basel gehalten.
EINFÜHRUNG
Der Begriff „Priester“ [i.ereu,j/hiereus] kommt im Neuen Testament zur Bezeichnung eines entsprechenden Dienstes in den Kirchen am Ort nicht vor. Die vom gleichen Wortstamm abgeleitete Benennung eines kultischen Ortes [i.eroß,n/ hieron], also „Heiligtum“, Tempel“ wird für christliche Versammlungsorte nicht verwendet.
Enquete: Kirchenreform und Menschenrechte
15.01.2010, Hans Peter Hurka
Pflicht-Zölibat und Verbot der Frauenweihe sind Verletzungen der Menschenrechte
Der Pflichtzölibat ist menschenrechtswidrig. Das stellte Heribert F. Köck, em. Professor für Staats- und Europarecht der Universität Linz, bei der am vergangenen Freitag abgehaltenen Enquete „Kirchenreform und Menschenrechte“ fest. Auf drängende Nachfrage aus dem Publikum bestätigte er, dasselbe gelte auch für das Verbot der Frauenweihe.
Henri Boulad schreibt Benedikt XVI.: SOS für die Kirche von heute
10.02.2010, P. Henri Boulad SJ
Die Zeitschrift IMPRIMATUR veröffentlichte in dankenswerter Weise einen persönlicher Brief von P. Henri Boulad SJ an Papst Benedikt XVI.
SOS für die Kirche von heute
in: Imprimatur 43 (2010) 49-52. - Februar 2010
Die französische Zeitschrift "Vagues d'Esperances" (Hoffnungswellen), das Mitteilungsblatt der Reformgruppen JONAS im Elsass, veröffentlichte in ihrer Dezember Nummer 2009 einen Brief, den der ägyptische Jesuit Henri Boulad bereits im Juli 2007 an den Papst geschrieben hatte.
Frauen und kirchliches Amt: Vom Ende eines Tabus in der katholischen Kirche
Sabine Demel, die Kircherechtsprofessorin aus Regensburg, bearbeitet das breite Feld zum Thema Frauen in der Kirche umfassend, verständlich und sachlich fundiert. Dabei geht es ihr auch um die Rahmenbedingungen, in denen in der Kirche ein Frauenbild gewachsen ist, welches heute restlos überholt ist.
Gottes entlaufene Kinder
Thomas Plankensteiner, ein Hauptinitiator des "Kirchenvolks-Begehrens" von 1995, sieht in dessen Forderungen nicht bloß Anliegen, die beliebig erfüllt werden können oder auch nicht, sondern eine dem Evangelium entsprechende Aufgabe und Verpflichtung; nicht nur eine Chance, sondern eine wesentliche Voraussetzung für eine glaubwürdigere Kirche. Denn in ihren Strukturen, im Erscheinungsbild und im Umgang miteinander sollte möglichst viel von der menschenfreundlich-befreienden Botschaft des Evangeliums sichtbar und spürbar werden.
GOTTES ENTLAUFENE KINDER, Thomas Plankensteiner
Eucharistiefeier am 16. März 2010 mit den Priestern ohne Amt und ihren Frauen
Den Ablauf und die Texte dieser Eucharistiefeier finden Sie nebenstehend als Download.
Radikale Kirchenreform. Für eine mutige Erneuerung
Texte, die aufhorchen lassen: ‚Konstruktive Kritik und gezielte Rebellion gegenüber der Kirche sind ein kräftigeres Zeichen von Liebe als resigniertes Schweigen und Lauheit.‘ Das Werk bietet eine Sammlung von Fakten und religionssoziologischen Analysen zur Situation der katholischen Kirche seit 1950. Damit behandelt es einen der aufregendsten Zeiträume der gesamten Kirchengeschichte mit ermutigenden Aufbrüchen (II. Vatikan. Konzil, umfassendes Schuldbekenntnis des Papstes, Ökumene usw.), aber auch vielen ängstlichen Rückschritten.