Die meisten römisch-katholischen Gläubigen in Deutschland erwarten von der kommenden Weltbischofssynode eine Weiterentwicklung der kirchlichen Lehre zu Ehe und Familie.

Das schreibt die Deutsche Bischofskonferenz zusammenfassend nach der Auswertung der vatikanischen Fragebögen, die der Vorbereitung der Ordentlichen Bischofssynode im kommenden Oktober im Vatikan dienen. Von den Beantwortern der Fragen erwarteten „die meisten ein größeres Verständnis der kirchlich Verantwortlichen für Lebensformen, die diesem Leitbild nicht vollkommen entsprechen.“ So fanden sich die meisten Kommentare zu jenen Fragen der Vatikan-Erhebung, die den Umgang mit wiederverheirateten Geschiedenen, Paare ohne Trauschein und homosexuelle Lebensgemeinschaften betreffen. Hier erwarte „ein Großteil der Gläubigen in Deutschland eine Weiterentwicklung der kirchlichen Lehre und eine größere Offenheit gegenüber der heutigen Lebenswirklichkeit“. (http://de.radiovaticana.va vom 20. 4. 2015)

 

 

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