Die Ökumene-Verantwortlichen der römisch-katholischen und der lutherischen Kirche stellen das Gemeinschaftsprojekt www.2017 mit dem Thema „Gemeinsam unterwegs“ zum 500. Jahrestag des Beginns der Reformation vor.

Traditionell versteht man darunter den Anschlag der 95 „Thesen“ an die Wittenberger Schlosskirche durch Martin Luther am 31. Oktober 1517. Der Generalsekretär des Lutherischen Weltbundes, Martin Junge, versicherte, die Lutheraner seien nicht an einem „geschichtsvergessenen Triumphalismus“ interessiert. Am 11. März 2017 wollen die Kirchen in einem ökumenischen Versöhnungsgottesdienst mit dem Thema „Heilung der Erinnerungen“ einander um Vergebung für entstandene Verletzungen bitten. „Ein solcher Buß-Akt sollte der erste Schritt eines gemeinsamen Reformationsgedenkens sein, sagte Kardinal Kurt Koch, der Präsident des Päpstlichen Einheitsrats. Papst Franziskus sprach den Wunsch aus, „weltweit ein und dasselbe ökumenische Gedenken zu halten“ Im Mittelpunkt müssten neben der Freude, „miteinander einen ökumenischen Weg zu gehen … [auch die ] innige Bitte an unseren Herrn Jesus Christus um Vergebung der wechselseitigen Schuld“ stehen. (Kathweb/KAP v. 19. 12.)

 

 

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