Ein prominenter evangelischer Theologe ist vom Papst begeistert, weil dieser als ein „wirklicher Christ“ die Weltkirche repräsentiert.

Der 72-jährige Theologe und früherer DDR-Bürgerrechtskämpfer Friedrich Schorlemmer meint: „Manche tadeln mich, ich sei Papst-besoffen. Ich sage: Nein, ich bin Papst-begeistert… [Deshalb] respektiere ich den Papst als meinen ‚Bischof von Rom‘. [… Er] hoffe, dass er noch lange bleibt und uns seine Spontaneität, seine Lebensfreude und Barmherzigkeit vorlebt.“ Der Papst wäscht echten Obdachlosen die Füße. „Wenn der Mann auf dem Stuhl Petri so etwas macht, kann ich mich über Rom überhaupt nicht mehr ärgern. Da freue ich mich, dass ein wirklicher Christ unsere Weltkirche repräsentiert […] Wir könnten mit ihm zusammen das Große Gebet der Einheit aus dem Johannesevangelium sprechen.“ Schorlemmer will die Kirchenspaltung überwinden, „aber nicht durch jubilieren, sondern durch Umkehr“. Es müsse aber eine „Neuvereinigung“ werden, denn wir „können nicht einfach vereinen, was vor 500 Jahren getrennt wurde“. (JA v. 29. 5.)

 

 

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