In einem vorbereiteten 89-seitigen Papier zur ordentlichen Bischofssynode über Fragen zu Ehe und Familie werben afrikanische Bischöfe für Verständnis für voreheliche Beziehungen sowie für die in vielen Teilen Afrikas üblichen Ehen mit Konkubinen.

Grundtenor des Papiers: Die westlichen Kirchen zerstören mit ihrer Sicht der Einehe die afrikanischen Familien. In Afrika ist die Vielehe „verbreitet und toleriert in vielen Ländern“. Deshalb müsse die Kirche auch die Erwartungen von vielen, die in einer Vielehe leben, in Betracht ziehen. Die afrikanischen Bischöfe weisen auch die Abqualifizierung von vorehelichen sexuellen Beziehung zurück: Mit solchen Verbindungen gemäß der „traditionellen Kultur“ ginge nämlich in Afrika die Vorstellung einer „Verbindung zweier Familien“ einher. (JA v. 11. 10)

 

 

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