Ökumene

Es wird bis 2021 einen „Durchbruch“ beim gemeinsamen Abendmahl von Protestanten und Katholiken geben. Davon zeigt sich der frühere Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Wolfgang Huber (75), überzeugt. Bis zum ökumenischen Kirchentag 2021 werde es soweit sein, sagte am 12. August der frühere evangelische Bischof von Berlin. Er könne sich den Kirchentag nicht ohne einen solchen Durchbruch vorstellen. Nach Hubers Einschätzung werden die nächsten Schritte in Sachen Eucharistie und Abendmahl „dezentral“ passieren. „Mein Gefühl ist, dass Papst Franziskus die Spielräume einzelner Bischofskonferenzen für ökumenisch relevante Entscheidungen erweitern möchte und diesen Weg für erfolgversprechender ansieht als einen zentralen Weg für die ganze Weltkirche“. (kna u. rv [=de.radiovaticana.va] v.12. 8.)

 

Theologen verschiedener Konfessionen in den USA haben eine Erklärung unterschrieben, die antisemitische, antimuslimische und neonazistischen Theologie als „Sünde gegen Gott“ verurteilt. Wie die Nachrichtenagentur Kathpress berichtet, sind 400 theologische Ethiker Teil der Initiative „Ethiker ohne Grenzen“, die am 15. August nach den jüngsten Gewaltausbrüchen in Charlottesville startete. Der Gründer und Ethikprofessor Tobias Winright erklärte, wenn Mitglieder rassistischer oder neonazistischer Bewegungen sich selbst als Christen bezeichneten, sei dies „eine verzerrte Version von Christentum“. Die Initiative fordern Geistliche auf, jede Art von Diskriminierung öffentlich anzuprangern und sich friedlich zu widersetzen. In der Erklärung heißt es außerdem: „Die Übel von weißer Vorherrschaft müssen vor das Angesicht Jesu Christi gebracht werden, der auf keine Kultur oder Nationalität eingegrenzt werden kann.“ (kap u. rv v. 18. 8.)

 

Russlands orthodoxe Kirche sieht einen „bedeutenden Fortschritt“ im Dialog mit den Katholiken. In den vergangenen zehn Jahren habe sich viel in der Beziehung zueinander getan; ebenso zwischen Russland und dem Vatikan, sagte der Außenamtschef des Moskauer Patriarchats, Metropolit Hilarion Alfejew, der italienischen Tageszeitung „Il sole 24 ore“ am 17. August anlässlich des bevorstehenden Moskau-Besuchs von Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin. Einigkeit bestehe etwa bei aktuellen Problemen wie dem Verlust spiritueller Werte und Christenverfolgung.Das ist ein Problem, welches sowohl die orthodoxe Kirche als auch den Heiligen Stuhl aus ganzer Seele beunruhigt, und uns antreibt unsere Kräfte zu vereinen um eine gemeinsame Lösung zu finden“. Als Hauptthemen nannte er die Lage im Nahen Osten und in der Ukraine; auch eine Friedenslösung für Syrien werde sicher Thema sein. Parolins Besuch könne dazu beitragen, verschiedene Blickwinkel anzunähern und gemeinsame Lösungen für verschiedene Probleme zu finden. „Ich werde mit ihm das gesamte Spektrum der bilateralen Beziehungen zwischen der russisch-orthodoxen und der katholischen Kirche erörtern und hoffe, dass wir neue Perspektiven zur weiteren Entwicklung abstecken können“. Mit Blick auf die Ukrainische Griechisch-Katholische Kirche sagte er, dies sei immer noch „die heikelste Frage in den Beziehungen der beiden Kirchen“. Zugleich würdigt der Außenamtschef des Moskauer Patriarchats in dem Interview das historische erste Treffen von Papst Franziskus mit Patriarch Kyrill I. 2016 in Havanna (Kuba). (kath.ch u. kap v. 17. 8.; Die Furche v. 24. 8.; JA v. 3. 9.)

 

Der Steirische Bischof Wilhelm Krautwaschl und sein evangelischer Amtskollege Superintendent Hermann Miklas sind am 19. August mit rund 200 Menschen zu einer ökumenischen Reise in das deutsche Kernland der Reformation aufgebrochen. (JA v. 27. 8.)

 

In einem Brief anlässlich der aktuellen Synode der methodistischen und waldensischen Kirchen in Torre Pellice (Italien) ruft Papst Franziskus zu Einheit im Glauben an Gott auf. „Sich mit Blick auf die Hoffnung der Präsenz Gottes, die stärker ist als alles Böse, auf den Weg zur vollkommenen Einheit zu machen, ist äußerst wichtig“, betont der Papst. „Das ist vor allem heute so, in einer Welt, die von Gewalt und Angst, Spaltungen und Gleichgültigkeit geprägt ist.“ Er bedankt sich für die vergangenen Treffen mit den Vertretern der waldensischen Kirche in Turin und Rom sowie die guten Beziehungen zwischen der methodistischen und der römisch-katholischen Kirche, die „nicht nur formal und korrekt, sondern brüderlich und lebendig“ seien. (rv v. 21. 8.)

 

Der russisch-orthodoxe Patriarch Kyrill I. sieht Fortschritte in den Beziehungen zwischen der orthodoxen und römisch-katholischen Kirche und will deren Zusammenarbeit vertiefen; vor allem auch im Einsatz für die unter dem Krieg leidenden Länder im Nahen Osten bzw. für die dort lebenden Christen. Das war laut russischen Medien die Quintessenz des Zusammentreffens des Moskauer Patriarchen mit Vatikan-Staatssekretär Pietro Parolin am 22. August in Moskau. Seit seiner Begegnung mit Papst Franziskus im Februar 2016 in der kubanischen Hauptstadt Kuba habe eine „neue Etappe in der Entwicklung unserer Beziehungen" begonnen, sagte Patriarch Kyrill. Auf dieser Grundlage könnten nun weitere Vorhaben entwickelt und umgesetzt werden, so das russische Kirchenoberhaupt. Der Patriarch warb weiters dafür, dass beide Kirche in der Ukraine gemeinsam zum Frieden beitragen. Er lobte demnach, dass die Kirchen in ihrer Haltung zum Konflikt in der Ukraine weitgehend übereinstimmten. Als bedeutendsten Schritt seit Havanna nannte der Patriarch die Leihgabe der Reliquien des heiligen Nikolaus. (kap v. 23. 8.)

 

Nach vier Tagen in Russland ist Kardinalstaatsekretär Pietro Parolin in den Vatikan zurück gekehrt. In einem ausführlichen Interview am 25. August mit den Vatikanmedien betonte Parolin die Dimension des Dialoges, welche die Reise geprägt habe. „Der Papst ist sehr interessiert an allen Möglichkeiten zum Dialog [… und] ist immer sehr zufrieden, wenn es gelingt, in Sachen Dialog Schritte vorwärts zu machen.“ Die Bilanz der Reise sei grundsätzlich positiv, berichtet Kardinal Parolin von den Treffen mit Putin, Lawrow und Patriarch Kyrill I. „Ich muss sagen, dass all diese Begegnungen von einem Klima des Zuhörens und des Respekts geprägt waren. Ich würde sagen, dass es wichtige und konstruktive Begegnungen waren, den Akzent würde ich auf das Wort ‚konstruktiv’ legen“. In den Gesprächen mit der russisch-orthodoxen Kirche sei es vor allem um die verbesserten Beziehungen der beiden Kirchen gegangen. Parolin berichtete von einer „neuen Atmosphäre“: „Dieses neue Klima, diese neue Atmosphäre ist in den vergangenen Jahren entstanden und hat natürlich in der Begegnung von Havanna am 12. Februar 2016 zwischen dem Papst und dem Patriarchen Beschleunigung erfahren.“ Die Möglichkeiten, welche durch das neue Klima geschaffen worden seien, wolle man nun nutzen. „Mit Respekt und auch mit Offenheit wurden aber auch schwierige Themen angesprochen“, berichtet Parolin. „Es ist bekannt, dass die Ukraine-Frage eine Frage ist, welche vom Heiligen Stuhl mit großer Sorge betrachtet wird. Auch der Papst hat sich einige Male zu diesem Thema geäußert. Natürlich haben wir auch darüber gesprochen“. Weitere Themen seien die Situation der Christen und anderer Minderheiten im Nahen Osten gewesen. (rv v. 25. 8.)

 

Papst Franziskus hat mit Spitzen des Weltkirchenrats über friedliche Lösungen für aktuelle Konflikte gesprochen. Bei dem Treffen mit dem Generalsekretär des Weltkirchenrates (Ökumenischer Rat der Kirchen ÖRK), Olav Fykse Tveit, und der Vorsitzenden des Zentralausschusses des ÖRK, Agnes Abuom, ging es am 24. August im Vatikan um Wege zu Frieden und Einheit zwischen Nord- und Südkorea. Ein weiteres Thema der Gespräche war die Situation im Südsudan, der unter einem andauernden Bürgerkrieg leidet. Seit 1948 setzt sich der ÖRK für die Einheit der christlichen Kirchen ein. Die römisch-katholische Kirche kooperiert mit dem Rat, ist aber kein Mitglied. (rv v. 25. 8.)

 

Grazer Religionslehrer starten ökumenisch in neues Schuljahr: Ganz im Zeichen von 500 Jahre Reformation steht heuer die Tagung „Sommer.Bildung" der Kirchlichen Pädagogischen Hochschule (KPH) der Diözese Graz -Seckau. Unter dem Leitwort „Freiheit und Verantwortung" treffen sich vom 4. bis 6. September erstmals römisch-katholische und evangelische Religionspädagogen gemeinsam mit dem Ziel, „die Aktualität und Notwendigkeit religiöser Bildung und die Aufgabe schulischen Religionsunterrichts in Zeiten pluraler postmoderner Lebenswelten unter ökumenischer Perspektive zu reflektieren", wie es in einer Ankündigung der Diözese heißt. Das Hauptreferat am 4. September wird der evangelisch-lutherischen Bischof Michael Bünker zum Thema „Reformation und Bildung" halten. Insgesamt 28 Vorträge und Workshops mit römisch-katholischen und evangelischen Referenten werden geboten. Veranstalter sind das Institut für Religionspädagogik und Katechetik an der KPH Graz gemeinsam mit der Abteilung für evangelische Religionspädagogik an der KPH Wien/Krems. (kap v. 28. 8.)

 

Papst Franziskus hat bei der Generalaudienz auf dem Petersplatz am 30. August angekündigt, dass er für den 1. September – den Gebetstag für die Bewahrung der Schöpfung – eine gemeinsame Botschaft mit dem Ökumenischen Patriarchen Bartholomaios I. veröffentlichen wird. Sie hätten gemeinsam einen Text vorbereitet, so der Papst vor tausenden Pilgern und Besuchern. „In jener Botschaft laden wir alle dazu ein, einen respektvollen und verantwortungsbewussten Umgang mit der Schöpfung zu pflegen […] Wir rufen auch alle Menschen in besonderer Verantwortung dazu auf, dem Schrei der Erde und dem Schrei der Armen zuzuhören, die am meisten aufgrund ökologischer Ungleichgewichte leiden“, fügte er hinzu. Franziskus hatte 2015 erstmals Katholiken weltweit aufgerufen, einen solchen Gebetstag zu begehen. Damit folgte er einer Anregung des Ökumenischen Patriarchen Bartholomaios I. (rv v. 30. 8.)

 

 

Weitere aktuelle Hoffnungszeichen

  • Zu einem gemeinsamen Fastenbrechen haben sich Anfang Juni in Jakarta Muslime, Christen und Buddhisten getroffen. Sie wollen damit ein Zeichen für kulturelle und religiöse Vielfalt im Land setzen. Wie die Nachrichtenagentur Fides berichtet, stand das Zusammenkommen der Gläubigen und ihrer Religionsführer im Zeichen der „Pancasila“. Das bedeutet „fünf Prinzipien“ und ist die offizielle Staatsideologie Indonesiens. Man wolle mit dem gemeinsamen Fastenbrechen Solidarität bekunden mit den Opfern des Anschlags von Surabaya im Osten Javas, bei dem mindestens 23 Menschen gestorben sind. Das Attentat geht auf das Konto der Jemaah Ansharut Daulah. Doch der Islam stehe im Einklang mit der Pancasila und respektiere religiöse und kulturelle Vielfalt, erklärte James Smith Carrington, auch bekannt als Ustaz James, Mitglied der Nahdlatul Ulama und des „Majlis Ulama Indonesia“. Das Land erlebe jetzt eine Zeit der Intoleranz. „Jeder glaubt im Recht zu sein, schiebt anderen die Schuld für Missstände in die Schuhe und widerspricht damit auch der Charta von Medina“, einer Erklärung Mohammeds, der darin Anhänger andere Religionen, wie Juden und Christen, willkommen hieß, ihre Religionen frei auf islamischen Boden zu praktizieren. Bei einem anderen interreligiösen Treffen wurde ein ähnlicher Impuls gesetzt: Der Islamwissenschaftler Sumanto al Qurtuby betonte während einer Veranstaltung der Theologischen Fakultät der Jesuiten-Universität „Sanata Dharma“ in Yogyakarta: „Indonesien ist unser aller Zuhause. Wir müssen gemeinsam darauf aufpassen.“ Der erste der fünf Grundsätze der Pancasila lautet: „An einen Gott glauben“: Jeder Indonesier hat demnach das staatlich garantierte Recht, eine Religion seiner Wahl auszuüben. Es geht um Religionsfreiheit. (fides u. vn v. 5. 6.)

     

  • Die Synodalität ist eines der großen Anliegen von Papst Franziskus. Er will das synodale Element in der Kirche stärken und dafür auch Anleihen bei der Orthodoxie nehmen. Die Internationale Theologenkommission hat ein Grundsatzpapier zum Thema Synodalität erstellt. „Synodalität“ ist vom Begriff „Demokratie“ zu unterscheiden. „Es geht vielmehr darum, immer da, wo Macht in der Kirche ausgeübt wird, den Communio-Charakter der Kirche zu wahren“, sagte der Bonner Dogmatiker Karl-Heinz Menke im Gespräch mit dem Kölner Domradio. „Die Universalkirche darf sich nicht gegenüber den Ortskirchen verselbständigen. […] Die Apostelnachfolger können nur dann erfolgreich Gehorsam erwarten, wenn sie ihrerseits auf den sogenannten Glaubenssinn der Gläubigen hören. […] Gewiss, man kann die Kirche nicht an einer Stelle versammeln. Es muss Delegierte geben – Delegierte, die ihren Glauben kirchlich leben. […] Die Synodalität von Entscheidungsprozessen in der Kirche ist strikt zu unterscheiden von dem demokratischen Prinzip, dass stets die Mehrheit entscheidet. Man kann über die Wahrheit, die Christus ist, nicht nach dem Mehrheitsprinzip abstimmen. Jeder weiß, dass die Wahrheit oft nur von einer Minderheit verstanden und gelebt wird. Das gilt übrigens nicht nur für die Wahrheit des Glaubens.“ Und trotzdem: Auch die Synodalität kommt nicht ohne demokratie-ähnliche Elemente aus. „Wenn man in der katholischen Kirche versucht, alle Ebenen in Entscheidungsprozesse einzubeziehen und den von Papst Franziskus immer wieder beschworenen Glaubenssinn der Gläubigen ernst zu nehmen, dann wird man in Zukunft weniger deduktiv als induktiv denken und verfahren. […] Man kann vieles, was Organisation und Struktur in der Kirche betrifft, auch demokratisch regeln. […] Doch wenn es um Glaubensfragen geht, dann entscheiden letztendlich nur die Bischöfe; auch sie nicht einfach durch Mehrheitsbeschluss, sondern in Einheit mit dem vom Papst.“ Das steht in einer Spannung zum Wunsch des Papstes, auch den Bischofskonferenzen eine gewisse lehramtliche Autorität zuzusprechen. Das geht einher mit dem Willen des Papstes zur Dezentralisierung, dass nicht mehr Rom alles und jedes entscheiden muss. (www.domradio.de u. vn v. 26. 5.)

     

  • Papst Franziskus lehnt jeden Versuch ab, in Russland orthodoxe Gläubige für die katholische Kirche abzuwerben. Das sagte er vor einer Delegation des Moskauer Patriarchen Kyrill I., die er am 30. Mai im Vatikan empfing. Der Vatikan gab die Worte des Papstes am 2. Juni zur Veröffentlichung frei. „Ich freue mich, mit euch den Weg der Einheit zu beschreiten“, sagte Franziskus vor der 20-köpfigen Delegation orthodoxer Würdenträger unter Metropolit Hilarion. In Moskau gebe es nur ein einziges Patriarchat, nämlich das der russisch-orthodoxen Kirche. „Wir werden kein weiteres haben“, sagte der Papst. Auch für ihn sei es „schmerzhaft“, wenn „einige katholische Gläubige, seien es Laien, Priester oder Bischöfe, das Banner des Uniatismus tragen“, das heißt, in der orthodoxen Kirche Getaufte für die katholische Kirche abwerben. Uniatismus entspricht bereits seit dem Zweiten Vatikanischen Konzil (1962-1965) nicht mehr der römisch-katholischen Theologie. Es sei ein Fehler zu glauben, Ökumene beginne mit einem dogmatischen Abkommen, das alle Streitfragen kläre, und dann könne man gemeinsam vorangehen. Abermals schlug der Papst die umgekehrte Reihenfolge vor: „Die Ökumene geschieht im gemeinsamen Unterwegssein, im Gebet, bei der Heiligenverehrung und den Werken der Nächstenliebe.“ Wann eine Übereinkunft in lehrmäßigen Fragen erzielt werde, sei offen. Gleichzeitig versicherte der Papst der russischen Delegation, dass die katholische Kirche die Eigenständigkeit der russisch-orthodoxen Kirche respektiere: Sie dürfe „sich nicht in die internen Belange der russisch-orthodoxen Kirche einmischen.“ Und das persönliche Gebet füreinander sei wichig, betonte Franziskus, der den Besuchern anvertraute: „Nachdem ich den Patriarchen getroffen habe [2016 in Havanna], hat er mir eine Reliquie des heiligen Seraphim zukommen lassen. Ich habe diese Reliquie auf meinem Nachttisch, und abends, bevor ich ins Bett gehe, und morgens, wenn ich aufstehe, verehre ich sie und bete für unsere Einheit.“ (vn v. 2. 6.: JA v. 17. 6.)

     

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