Ökumene

Die Internationale Anglikanisch-Katholische Kommission (ARCIC) hat eine Erklärung über die Kirche als lokale und universale Gemeinschaft veröffentlicht. In dem 68-seitigen Dokument geht es um die gemeinsamen theologischen Prinzipien beider Kirchen, um die unterschiedlichen Strukturen der Entscheidungsfindung sowie um die Möglichkeiten, voneinander zu lernen. Der Text „Walking Together on the Way: Learning to be Church - Local, Regional, Universal" wurde bereits bei einer Tagung im Mai 2017 in Erfurt verabschiedet, aber erst am 2. Juli veröffentlicht. Die Erklärung soll als Grundlage für weitere Diskussionen gelten. Der australische Theologe Ormond Rush legte das Papier im Namen des Päpstlichen Rates zur Förderung der Einheit der Christen vor und betonte, es gebe viele Parallelen zwischen den Möglichkeiten des Lernens für die römisch-katholische Kirche, die in dem Dokument vorgeschlagen sind, und der Vision, die Papst Franziskus für die Erneuerung der Kirche gemäß des Zweiten Vatikanischen Konzils habe. Das Dokument legt auch die Notwendigkeit für die römisch-katholische Kirche nahe, die Autorität der Bischofskonferenzen klarer zu umreißen. Die Erklärung sei – methodisch und substanziell – ein bedeutender Schritt nach vorn für die katholisch-anglikanische Ökumene, hieß es von römisch-katholischen Beteiligten. Die anglikanischen Mitglieder lobten das „Bekenntnis zur Einheit". Sie schlugen zudem vor, die römisch-katholische Praxis eines gemeinsamen Heiligenkalenders zu übernehmen sowie einen weltweiten Katechismus und ein einheitliches Kirchenrecht zu entwickeln. ARCIC begann ihre Arbeit nach dem historischen Treffen 1966 zwischen Papst Paul VI. und dem anglikanischen Erzbischof von Canterbury, Michael Ramsey. (vn u. kap v. 5. 7.)

 

Das Friedensgebet für den Nahen Osten, zu dem Papst Franziskus am 30. Juni die Patriarchen der östlichen Kirchen eingeladen hatte, war nicht nur durch beeindruckende Texte und Bilder gekennzeichnet, sondern besaß auch eine neue ökumenische Symbolik: Für den zweistündigen Dialog des Papstes und der Patriarchen (bzw. deren bevollmächtigter Vertreter) „hinter verschlossenen Türen“ wurden die Kirchenbänke aus dem Mittelschiff der Nikolausbasilika weggeräumt und an ihrer Stelle ein großer „runder Tisch“ aufgestellt, um den 20 Sitze positioniert wurden. Keiner der Sitze war als Platz des „Vorsitzenden“ hervorgehoben, auch der des Papstes nicht. In der italienischen römisch-katholischen Nachrichtenagentur SIR wurde diese Regie als „Bild einer der Welt zugewandten Synodalität“ interpretiert, wie sie eigentlich zum ersten Mal in der modernen Kirchengeschichte verwirklicht wurde. Wie bei einem Konklave mussten alle, außer den Patriarchen und ihren Assistenten, das Kirchenschiff verlassen. Für die vier Kardinäle Pietro Parolin, Angelo Becciu, Leonardo Sandri und Kurt Koch gab es vier Sessel in einer Ecke. Am „runden Tisch“ nahmen mit Papst Franziskus teil: Erzbischof Pizzaballa, der Ökumenische Patriarch Bartholomaios I., der griechisch-orthodoxe Patriarch von Alexandrien, Theodoros II., Metropolit Nektarios (Selalmadzidis; in Vetretung des orthodoxen Patriarchen von Jerusalem), Metropolit Hilarion (Alfejew; in Vertretung des Patriarchen von Moskau), Metropolit Basilios (Karayiannis; in Vertretung des rekonvaleszenten Erzbischofs von Zypern), der koptisch-orthodoxe Papst-Patriarch Tawadros II., der syrisch-orthodoxe Patriarch Mor Ignatius Aphrem II., Erzbischof Hovakim (Manukian; in Vertretung des armenisch-apostolischen Katholikos-Patriarchen Karekin II.), der armenisch-apostolische Katholikos von Kilikien, Aram I., der assyrische Katholikos-Patriarch Mar Gewargis III., der maronitische Patriarch Kardinal Bechara Boutros Rai, der melkitische Metropolit von Aleppo, Jean-Clement Jeanbart (in Vertretung von Patriarch Yousef Absi), der syrisch-katholische Patriarch, Mor Ignatius Yousef III., der chaldäisch-katholische Patriarch Kardinal Mar Louis Raphael Sako, der armenisch-katholische Patriarch Krikor Bedros XX., der koptisch-katholische Patriarch Ibrahim Isaac Sidrak, der evangelisch-lutherische Bischof von Jerusalem, Sani Ibrahim Azar, und die Generalsekretärin des Nahost-Kirchenrates MECC, Prof. Souraya Bechealany. (vn v. 6. 7)

 

Im Libanon haben erstmals drei orthodoxe Kirchen-Oberhäupter konzelebriert: der koptisch-orthodoxe Papst-Patriarch Tawadros II., der armenisch-apostolische Katholikos Aram I. und der syrisch-orthodoxe Patriarch Mor Ignatius Aphrem II. Beim Festgottesdienst zur Segnung des neuen syrisch-orthodoxen Patriarchensitzes in der Stadt Atchaneh nahm auch Staatspräsident Michel Aoun teil, berichtet „Pro Oriente“: Damit werde erstmals die Gleichberechtigung der syrisch-orthodoxen Kirchen im Libanon festgeschrieben. Der neue Patriarchensitz sei auch eine „deutliche Antwort“ an diejenigen, die verschiedene angestammte Gruppen aus dem Nahen Osten vertreiben wollen, sagte Aoun. (JA v. 8. 7.)

 

Papst Franziskus hat beim Friedensgebet für den Nahen Osten im süditalienischen Bari dazu aufgerufen, den Status quo von Jerusalem einzuhalten. „Jerusalems Identität und Berufung muss über die verschiedenen Streitigkeiten und Spannungen hinaus bewahrt werden und es ist unerlässlich, dass sein Status quo eingehalten wird gemäß den Beschlüssen der internationalen Gemeinschaft.“ In vielerlei Sprachen beteten die Teilnehmer des Gipfels um ein Ende der Konflikte in Nahost. An der Seite des Papstes standen der Ökumenische Patriarch Bartholomaios I. und der koptische Patriarch Tawadros II. aus Kairo. Mehr als zwanzig Spitzenvertreter von orientalischen und orthodoxen Kirchen waren der Einladung des Papstes gefolgt. Auch der Metropolit Hilarion vom Moskauer Patriarchat und ein lutherischer Bischof waren zum Friedensgebet angereist, saßen aber nicht mit auf dem Podium zum Abschluss des Treffens. Der Papst forderte auch neue Friedensverhandlungen im Nahostkonflikt. „Nur eine Verhandlungslösung zwischen Israelis und Palästinensern, die von der Gemeinschaft der Nationen nachdrücklich gewollt und gefördert wird, kann zu einem stabilen und dauerhaften Frieden führen und die Koexistenz zweier Staaten für zwei Völker gewährleisten.“ Franziskus erklärte, warum er sich die Hauptstadt der süditalienischen Region Apulien für seine Initiative ausgesucht hat: „Hier ruhen die Reliquien des heiligen Nikolaus, des Bischofs aus dem Osten, dessen Verehrung über die Meere reicht und die Grenzen zwischen den Kirchen überschreitet.“ In der Krypta der Basilika, wo die Reliquien des Bischofs von Myra verehrt werden, befindet sich die „einflammige Lampe", ein besonderes ökumenisches Symbol: Sie hat die Form eines Schiffs,das die Kirche symbolisiert. Auf den Schultern der Nikolausbüste stehen zwei Pokale, die die Kirchen des Ostens und des Westens repräsentieren. Auf Lateinisch und Griechisch tragen sie das Gebet Jesu, „dass alle eins seien" (Joh 17,21). Die Pokale sind mit unterschiedlichen Ölen gefüllt, mit denen die Verschiedenheit der Traditionen und Riten der Kirchen zum Ausdruck kommt. Zum Zeichen ihres Friedenswillens ließen die Teilnehmer des Gebetstreffens vor der Nikolausbasilika Tauben aufsteigen. (vn v. 7. 7.; kathpress v. 8. 7.; JA v. 22. 7.)

 

Der Nahe Osten ist „ein Ort unserer Wurzeln und der Einheit", hat Kurienkardinal Kurt Koch am 3. Juli betont. Der Präsident des Päpstlichen Rates zur Förderung der Einheit der Christen äußerte sich im Blick auf das Treffen der Kirchenführer des östlichen Mittelmeeres am 7. Juli im süditalienischen Bari. „Der Nahe Osten ist der Geburtsort des Christentums. Deshalb hat er einen einzigartigen Platz in den Bemühungen um die christliche Einheit." Im Zuge dessen wies der Kurienkardinal auf bereits bestehende Regeln mit altorientalischen Kirchen über den Sakramenten-Empfang in Notsituationen hin. Dies gelte für die syrisch-orthodoxe Kirche schon seit dem Jahr 1984 ebenso wie für die chaldäischen Katholiken und die orthodoxen Assyrer, die im Jahr 2001 ein Abkommen schlossen. (kathpress v. 4. 7.)

 

Der neue Bischof von Hildesheim, Pater Heiner Wilmer, hält die römisch-katholische Kirche in Deutschland für eine besonders spannende Ortskirche. Als Ursprungsland der Reformation habe es Deutschland zu einer großen „Nachdenklichkeit in den jeweiligen Konfessionen“ gebracht, die in einen fruchtbaren Wettbewerb miteinander treten. „Ich finde, dass dieses Gegenüber, das Miteinander, dieses Zusammen uns guttut. Im Dialog wird die Wahrheit gefunden“, sagte der Herz-Jesu-Priester im Interview mit Vatican News. (vn [= Vatican News] v. 10. 7.)

 

Anglikaner und Methodisten nähern sich weiter an. Eine Jahresversammlung der methodistischen Kirche in London stellte weitere Weichen zur Einigung und beschloss, die endgültige Entscheidung darüber soll 2019 fallen. Bei der Weihe methodistischer Amtsträger soll künftig auch ein anglikanischer Bischof mitwirken. Der anglikanische Bischof von Carlisle, James Newcome, räumte ein: „Nicht alle meine Kollegen teilen meine Begeisterung für eine methodistisch-anglikanische Verbindung. […] Aber, Brüder und Schwestern, ich bitte euch alle, es zu versuchen!“ Pfarrer Gareth J. Powell, Sekretär der Methodistenkonferenz, stimmte Bischof Newcome zu. „Der Weg zur Versöhnung ist für uns alle in der Kirche von großer Bedeutung. Es gibt viele Schritte, die von beiden Seiten unternommen werden müssen, um diesen Prozess weiterzubringen“. Bereits bei der Generalsynode der anglikanischen „Kirche von England“ im Februar 2018 war mit großer Mehrheit beschlossen worden, dass der Leiter der methodistischen Kirche künftig auch die anglikanische Bischofsweihe erhalten soll. (oss u. vn v. 11. 7.)

 

Die St. Pöltner Pfarre Stattersdorf hat ihre vor 52 Jahren erbaute Filialkirche in Harland im Beisein von Bischof Serafim (Joanta), orthodoxer Metropolit für Deutschland, Zentral- und Nordeuropa, der rumänisch-orthodoxen Gemeinde übergeben. (JA v. 15. 7.)

 

Die orthodoxe Kirche Äthiopiens überwindet nach etwa 27 Jahren die Spaltung innerhalb der Kirche: In Washington wurde unter Anwesenheit des äthiopischen muslimischen Premierministers Abiy Ahmed Ali ein Abkommen unterzeichnet. Die orthodoxe Kirche war lange Zeit gespalten: Ein Teil hing seit 2013 dem aktuellen Patriarchen Mathias an. Die Gemeinschaften aus der Diaspora dagegen folgten Patriarch Merkorios, der nach dem Sturz des äthiopischen Mengistu-Regimes abgesetzt wurde und ins Exil in die Vereinigten Staaten floh. Das Abkommen besagt, dass Patriarch Merkorios nach Addis Abeba zurückkehren könne. In Gebet und Liturgie werden jetzt die Namen beider Patriarchen genannt. Auch die Friedensbemühungen von Premier Ahmed werden ausdrücklich gelobt. (vn v. 28. 7.)

 

Tiefe Betroffenheit herrscht bei der Stiftung „Pro Oriente“ über die Ermordung des koptisch-orthodoxen Bischofs Epiphanius, Abt des Makarios-Klosters in Ägypten. Der Bischof war Mitglied der neu gegründeten Kommission für den ökumenischen Dialog zwischen der römisch-katholischen und der orientalisch-orthodoxen Kirche (CEE). Bischof Epiphanios habe durch seine „offene und bescheidene Art in der Kommission für den ökumenischen Dialog zwischen der katholischen und der orientalisch-orthodoxen Kirche“ viele Sympathien gewonnen, meldet Pro Oriente in einem Nachruf. Die Ökumene bildet ab 1970/71 einen Hauptakzent der Arbeit von Pro Oriente. Ein Markstein der Gespräche war 1971 die sogenannte „Wiener Christologische Formel“, die vielen gemeinsamen Erklärungen von Päpsten und Patriarchen als Basis dient. Die Leiche von Abt Epiphanios war am frühen Sonntag in den frühen Morgenstunden von den Mönchen des Makarios-Klosters in einer Blutlache entdeckt worden. Die ägyptischen Sicherheits- und Justizbehörden haben umfangreiche Erhebungen eingeleitet. Im Oktober 2016 war Kardinal Christoph Schönborn im Rahmen einer mehrtägigen Ägyptenreise auch im Makarios-Kloster zu Besuch, wo er von Abt Epiphanios herzlich empfangen wurde. (kap u. vn v. 31. 7.)

 

 

 

Weitere aktuelle Hoffnungszeichen

  • Die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) haben 17 christliche Kirchen und Kapellen sowie einen Hindu-Tempel offiziell als Kultstätten anerkannt. In einem Festakt im Herrscher-Palast am 21. September unter dem Titel „Ein Ruf zur Harmonie“ setzte das Department of Community Development (DCD) einen neuen rechtlichen Rahmen für Religionsgemeinschaften in Kraft. Dieser sichert gleiche Rechte im Rahmen der geltenden Gesetze zu. Vertreter der indischen Communiy in den VAE würdigten den Schritt als weiteres Zeichen für ein Klima der Toleranz und des Dialogs. Der Vorsitzende des DCD, Mugheer Al Khaili, erklärte, die Emirate seien ein „Platz für alle“. Abu Dhabi sei ein führendes Modell der Toleranz und Koexistenz. Angesichts der Tatsache, dass der Großteil der Bevölkerung aus Ausländern bestehe, seien die VAE um die Einheit des Landes und die Inklusion aller bemüht, die zu seiner Entwicklung beitragen, so Al Khaili. (kna u. vn v. 1. 10.)

     

  • Eine Gruppe von Frauen, darunter zahlreiche Ordensschwestern, fordert das Stimmrecht für Frauen bei Bischofssynoden. Drei Tage vor der Amazonassynode, findet dazu eine Veranstaltung in der Bibliotheca Valcelliana in Rom statt. Die Schweizer Ordensfrau Irene Gassmann, Priorin des Benediktinerinnenklosters Fahr, sprach bei einer Pressekonferenz in Rom von „Geschlechterdiskriminierung“: „Ich denke, dass gerade zu einer Synode, wo es um Themen geht, die das ganze Volk Gottes in einer Region oder auch weltweit betreffen, die Frauen da auch dazugehören und die Erfahrungen der Frauen. Wenn das einfach nicht einbezogen wird, dass die Frauen dann auch mitbestimmen können, denke ich, vergibt sich die Kirche auch eine riesige Chance, wenn sie auf dieses Potenzial verzichtet. Und zudem geht es auch um eine Gleichberechtigung. Wenn es möglich ist, dass ein Ordensmann, der nicht Priester ist, bei der Synode mitbestimmen kann und eine Ordensschwester nicht, dann ist das eine Geschlechterdiskriminierung. […] Ich glaube, es geht um das Zeichen, das damit gesetzt würde. Und auch ein Zeichen, auf das ganz viele Katholikinnen und Katholiken warten, dass die Kirche den Frauen zugesteht, dass sie auch ein Recht haben mitzustimmen bis zum Schluss.“ Schwester Simone Campbell, Leiterin von „Nuns on the Bus” (USA) meint dazu „Wenn Brüder abstimmen können, können auch Schwestern abstimmen. […] Es geht darum, die ganze Kirche sprechen zu lassen“. Das Stimmrecht für Ordensfrauen wäre ein Schritt hin zu sichtbarer Gleichberechtigung, sagte Deborah Rose-Milavec, Generalsekretärin der US-amerikanischen Organisation FutureChurch. Die in Liechtenstein ansässige römisch-katholische Stiftung Organisation „Voices of Faith“ koordiniert Aktivistinnen, die das Stimmrecht für Frauen bei der Synode verlangen. (vn v. 2. 10.)

     

  • Für die Ukrainische Griechisch-Katholische Kirche (UGKK) ist und bleibt das orthodoxe Ökumenische Patriarchat von Konstantinopel die „Mutterkirche“. Das hat Großerzbischof Schewtschuk in einem Interview für die offizielle Website der UGKK betont. Er war vor kurzem in Rom mit dem Ökumenischen Patriarchen Bartholomaios I. zusammengetroffen. Der Großerzbischof betonte nun, wie wichtig ihm gute Beziehungen zum und die Verbundenheit mit dem Ökumenischen Patriarchat seien. Er erinnerte an den Appell von Papst Johannes Paul II. in seinem Schreiben „Ut unum sint" (1995), in dem dieser die Kirchenführer und Theologen der nichtkatholischen Kirchen aufrief, mit ihm über mögliche alternative Formen des Einheitsamt des Bischofs von Rom nachzudenken und einen Dialog zu führen. Weiters zitierte Schewtschuk Papst Johannes XXIII. (1958-1963), der betonte, dass Katholiken und Orthodoxe weit mehr verbinde als trenne. „Wenn wir nach Wegen suchen, um uns näher zu kommen, dann müssen wir Gemeinsamkeiten finden. Und wir sind durch eine gemeinsame Mutter verbunden", so der Großerzbischof im Blick auf die gemeinsame Geschichte der unierten und orthodoxen Kirchen in der Ukraine. Wenn man dies ernst nehme, dann könne man auch gemeinsam beten. Er sprach den Wunsch aus, dass die Kiewer Sophienkathedrale die gemeinsame Kathedrale aller Christen in der Ukraine sein sollte. Die griechisch-katholische Kirche der Ukraine ist eine Ostkirche eigenen Rechts, die ihre Gottesdienste im byzantinischen Ritus feiert und zugleich mit Rom uniert ist, d.h. sie steht in der eucharistischen Gemeinschaft mit der römisch-katholischen Kirche und anerkennt den Papst als Oberhaupt. Die sowjetische Führung ordnete 1946 ihre Zwangsvereinigung mit der russisch-orthodoxen Kirche an. (kap u. vn v. 4. 10.)

     

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