Die römisch-katholischen Laienverbände Deutschlands haben ihre Forderung nach einem Diakonat der Frau erneuert.

Die Kirche brauche die Begabungen von Frauen, sonst sei sie unvollständig, sagte die Bundesvorsitzende der Katholischen Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd), Maria Theresia Opladen, bei einem "Tag der Diakonin" am 29. April in Hannover. "Es ist daher nur konsequent, dass auch die Berufung von Frauen zum Diakonat geprüft und durch eine sakramentale Weihe anerkannt wird." Das Kirchenrecht könne dahingehend verändert werden. Auch der Generalsekretär des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK), Stefan Vesper, betonte, die Vielfalt der Berufungen von Männern und Frauen, Priestern und Laien anzuerkennen, diene dem Wohl der Kirche. An der Veranstaltung nahmen rund 200 Gäste teil. Der "Tag der Diakonin" wurde 1997 initiiert. Er wird jeweils am 29. April, dem Gedenktag der Heiligen Katharina von Siena begangen. Die Heilige steht in der heutigen Theologie stark für feministische Anliegen. Veranstalter waren der kfd, das ZdK, der Katholische Deutsche Frauenbund (KDFB) und das Netzwerk Diakonat der Frau. (Kathweb/KAP/KNA vom 30. 4.)

 

 

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