Der emeritierte deutsche Kurienkardinal Walter Kasper erinnert daran, dass die Beteiligung von Frauen an einer künftigen Papstwahl theoretisch möglich ist.

Die Zusammensetzung des Wahlgremiums von Kardinälen fuße nicht auf einem göttlichen Gebot; „das kann man ändern“, sagte Kasper bei der Vorstellung eines Sonderheftes der „Herder Korrespondenz“ zum Thema „Marias Töchter - Die Kirche und die Frauen“ am 25. April in Rom. Dass es im Vatikan nicht zahlreichere weibliche Mitarbeiter gebe, dafür sei ein in der Kirchenleitung herrschender „Klerikalismus“ verantwortlich. Zugleich warnte Kasper davor, eine stärkere Beteiligung von Frauen auf Machtfragen zu reduzieren, sondern es müsse darum gehen, Kompetenzen zur Geltung zu bringen. (https://www.kathpress.at vom 26. 4. www.kath.net vom 27. 4.)

 

 

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