Erstmals reist eine gemeinsame russisch-orthodoxe und römisch-katholische Delegation nach Syrien und Libanon, um sich vor Ort für den Frieden einzusetzen.

Damit zeigt die in Havanna (Kuba) getroffene Vereinbarung zwischen Patriarch Kyrill I. und Papst Franziskus zur Zusammenarbeit erste Früchte. Das römisch-katholische Hilfswerk „Kirche in Not“ hat die Reise organisiert. Besucht wurde unter anderem die libanesische Bekaa-Ebene, wo sich ca. 200.000 Flüchtlinge aus Syrien und dem Irak aufhalten. Eine russische Parlamentarierdelegation besuchte die vorübergehend vom „Islamischen Staat“ eroberte Kleinstadt Maaloula in Syrien, wo noch heute der aramäische Dialekt wie zur Zeit Jesu gesprochen wird. Die Delegationsmitglieder „waren geschockt über die Verwüstungen an Kirchen und Heiligtümern“. (JA vom 24. 4.)

 

 

Artikelempfehlungen

In einem Interview in der Wiener Kirchenzeitung „Der Sonntag“  plädierte er für „mehr Großzügigkeit“ und „ökumenische...
Die orthodoxe Kirche in Afrika hat im November 2018 erstmals wieder Frauen zum Diakonat zugelassen. Diese Entwicklung...