Das Europaparlament hat am 3. Februar mit großer Mehrheit eine Resolution verabschiedet, nach der die Gräueltaten der terroristischen Vereinigung „Islamischer Staat“ (IS) als „Völkermord“ zu bewerten sind.

Vor allem verübe die Gruppe „an Christen, Jesiden und anderen Minderheiten Völkermord“. In der Begründung für die Wahl der Bezeichnung „Völkermord“ heißt es, man sehe offen den systematischen Ansatz des Mordens: „Menschen werden getötet, abgeschlachtet, verprügelt, erpresst, entführt und gefoltert, Christen versklavt (insbesondere Mädchen und Frauen) […] zur Konvertierung gezwungen, zwangsverheiratet und zu Opfern von Menschenhandel gemacht“. Darüber hinaus verurteilt das Straßburger Plenum auch den religiösen und kulturellen Vernichtungswahn der IS-Terroristen, dem Jahrtausende alte Kulturschätze unwiederbringlich zum Opfer fielen. (www.de.radiovaticana.va vom 4. 2.)

 

 

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