Der Erzbischof von Atlanta (USA) will seine wertvolle Residenz verkaufen und in eine einfache Wohnung umziehen.

Nach massiver Kritik der Gläubigen gelobte Erzbischof Wilton Gregory, „überlegter zu handeln und besser zuzuhören“. Er habe die Wirkung nicht bedacht, die seine wertvolle Residenz auf jene Katholiken hat, die selbst kaum über die Runden kämen und dennoch die Kirche finanziell unterstützen. „Ich habe verabsäumt, die Kosten für meine Integrität und meine Glaubwürdigkeit als Seelsorger zu veranschlagen“, schrieb er an seine Gläubigen und dankte ausdrücklich jenen, die durch ihre Kritik auf diesen Missstand aufmerksam gemacht und ihn an die „Symbolwirkung einfacher Taten und die Probleme vieler Gläubigen“ erinnert haben. (religion.orf.at vom 7. 4.; JA v. 20. 4.)

 

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