Der Großerzbischof von Kiew-Halytsch der Ukrainischen Griechisch-Katholischen Kirche, Swjatoslaw Schewtschuk, möchte einen gemeinsamen Weg mit den orthodoxen Kirchen gehen.

Das betonte der Großbischof in einem Gespräch mit Journalisten am 23. Februar in Rom. Darüber wolle er auch mit dem Papst in den kommenden Tagen sprechen. Über das Treffen von Papst Franziskus und dem russisch-orthodoxen Patriarch Kyrill auf Kuba sagte er: „Ich denke diese Umarmung war eine heilige Angelegenheit. Diese Art von Treffen sind die Meilensteine im ökumenischen Weg der Kirche“. Aber er habe auch gemischte Gefühle, denn der Krieg in der Ukraine und die von außen eindringende Aggression seien auf Kuba leider nicht angesprochen worden. Viele Ukrainer fühlten sich daher „verraten“. „Aber der Papst hat es dann klargestellt, dass er mit beiden Präsidenten [Putin und Poroschenko; P.W.] gesprochen habe. […] Und das ist wirklich schön und beruhigend, denn so hat er gesagt: ‚Ich habe mit allen gesprochen und gesagt: beendet es! Schließt Frieden!’ “ Jetzt benötigen die ukrainischen Christen einen gemeinsamen Weg, betonte der Großbischof von Kiew. Der Weg der Einheit sei nur erreichbar durch „Dialog, Zuhören und Vergeben“. (www.de.radiovaticana.va vom 24. 2.)

 

 

Artikelempfehlungen

Dies äußerte sie in einer Rede am 26. August auf der „Medef Summer 2015“-Universitäts-Konferenz in Jouy-en-Josas in...
Die Kirchen in Pakistan und die Menschenrechtsorganisationen begrüßen diesen Schritt und nennen ihn eine „historische...
Im Zeichen der Erinnerung an die vor fünf Jahren in Libyen ermordeten „koptischen Märtyrer“ sind in der oberägyptischen...