Der von der Australischen Bischofskonferenz Anfang 2013 eingesetzte „Rat für Wahrheit, Gerechtigkeit und Heilung“ hat die „institutionelle Handhabung von sexuellem Kindesmissbruch“ im Bereich der römisch-katholischen Kirche untersucht.

. In einem am 12. Dezember in Canberra veröffentlichten Zwischenbericht haben der Pflichtzölibat und eine Kultur des „Klerikalismus“ zu den Verbrechen und deren Vertuschung beigetragen. „Kirchliche Einrichtungen und ihre Leiter …. hätten lieber die Institution geschützt, als sich um die Kinder zu sorgen“, so der Report. Als Konsequenz dieser Erkenntnisse fordert der Bericht ein „psychosexuelles Training“ für Priesteramtsanwärter. Der Vorsitzende des Rates, Francis Sullivan, betonte, dass dieser Rat und der Report Belege dafür seien, dass die römisch-katholische Kirche Australiens die Aufklärung von sexuellem Missbrauch sehr ernst nehme und die Notwendigkeit von Veränderungen erkannt habe. (KAP/Kathweb v. 12. 12.)

 

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