Die römisch-katholische Kirche sollte sich nach Worten des Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx, nicht vor Veränderungen scheuen.

„Sie muss sich wandeln. Und natürlich ändert sich durch Reformen der Glaube nicht“, sagte Marx dem Magazin „Der Spiegel“. Kardinal Reinhard Marx, der dem K9-Beratergremium angehört, sprach sich für Reformen in der Kirche aus. Die katholische Kirche sei weder ein Museum noch Weltkulturerbe. Er selbst habe keine Angst vor Veränderungen. „Da bin ich ganz katholisch: Ich glaube daran, dass der Herr selber seine Kirche führt“, so Marx. Der Papst habe das auch immer gesagt. Es könnte sich „viel mehr ändern an äußeren oder rechtlichen Dingen, als manche meinen.“ Davor dürfe man nicht zurückschrecken. (http://de.radiovaticana.va/news vom 6. 9.)

 

 

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