Die Vertragsauflösung einer lesbischen Leiterin eines kirchlichen Caritas-Horts wird rückgängig gemacht.

Die lesbische Leiterin eines Caritas-Schülerhorts im oberbayerischen Holzkirchen bleibt auf ihrem Posten. Wie der Direktor des Münchner Diözesan-Caritasverbands, Hans Lindenberger, am 29. Juli auf Anfrage der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA) mitteilte, wird die Frau auf ihre Leitungsposition zurückkehren. Ursprünglich hatten sich beide Seiten auf eine Auflösung des Arbeitsverhältnisses zum 31. Juli verständigt, nachdem die Erzieherin angekündigt hatte, eine eingetragene Lebenspartnerschaft mit ihrer Freundin eingehen zu wollen. Der Fall war bei den betroffenen Eltern und den Landtagsgrünen auf massive Kritik gestoßen. Zum 1. August tritt im Erzbistum München und Freising wie in den meisten anderen Diözesen auch ein von den deutschen Bischöfen mit großer Mehrheit beschlossenes reformiertes Arbeitsrecht in Kraft. Demnach sind eingetragene Lebenspartnerschaften nicht mehr unvereinbar mit Leitungsfunktionen in römisch-katholischen Einrichtungen. (KNA v. 29. 7.)

 

 

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