In einer Schlusserklärung einer Großkonferenz des König-Abdullah-Dialog-Zentrums (KAICIID) in Wien werden die Verbrechen des IS (Islamischer Staat) in Syrien und Irak scharf verurteilt.

Die mehr als 100 Delegierten bezeichnen die christlich-muslimische Koexistenz als „eine der Hauptsäulen der arabischen Zivilisation“. In der Schlusserklärung vom 18. November heißt es: „Wir rufen auf zur Beibehaltung der Diversität in den arabischen Gesellschaften, das unser Erbe seit Jahrtausenden ist“. Man weist nicht nur die Gewalt im Namen der Religion zurück, sondern auch „die Anmaßung von Gruppen wie IS, ihr Handeln mit Lehren des Islam zu rechtfertigen“. Unter den Unterzeichnern waren u.a. der chaldäische Patriarch von Bagdad, Raphael Louis Sako, der Scheich der Abdulaziz-Universität in Saudi-Arabien, Abdallah bin Mahfudh bin Bayyah.  (JA v. 30. 11.)

 

 

Artikelempfehlungen

Er sei nicht für die Abschaffung des Zölibats, jedoch für verheiratete Männer als Priester, zitiert die belgische...
Bei einer Veranstaltung des „Neokatechumenats“ hat er sich zur Aussage hinreißen lassen: „Eine Familie von euch ersetzt...
Das Verbot künstlicher Empfängnisverhütung sei von Papst Paul VI. „quer zum Votum der Expertenkommission, die er selbst...