Erzbischof Augoustinos, der griechisch-orthodoxe Metropolit in Deutschland, freut sich, dass zwischen Papst Franziskus und dem Ökumenischen Patriarchen Bartholomaios I. „die Chemie stimmt“.

Man dürfe nicht vergessen, dass vor diesem „echten Kennenlernen  …  eine Entfremdung von 1000 Jahren“ liege. „Der orthodox-katholische Dialog ist der einzige, der Zukunft hat“, sagte der Vorsitzende der Orthodoxen Bischofskonferenz. Der Vorsitzende der Ökumene-Kommission der Deutschen Bischofskonferenz, Bischof Gerhard Feige, wies darauf hin, dass die Ökumene nicht nur an den Graswurzeln, d. h. an der Basis, gut laufe, sondern auch an der Spitze. Die vielen „kräftigen Zeichen“, etwa Umarmungen oder die Übergabe von Stola und Kelch seien eine „Anerkennung, dass man im Anderen einen Bruder und in der anderen Kirche eine Schwesterkirche sieht“, so Feige.  (Kathweb/KAP v. 27. 11.)

 

 

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