Nach der Meinung von Kardinal Walter Kasper muss der Umgang der Kirche mit gleichgeschlechtlichen Paaren ein Thema bei der kommenden Weltbischofssynode über die Familie sein.

Nach dem irischen Votum für eine völlige Gleichstellung homosexueller Lebensgemeinschaften mit der Ehe sagte der Kardinal der italienischen Tageszeitung "Corriere della Sera" am 27. Mai: Über dieses Thema habe die Kirche zu lange geschwiegen, „aber jetzt wird es zentral". Es sei offensichtlich, dass die Mehrheit der Menschen in den westlichen Ländern die Gleichstellung homosexueller Partnerschaften mit der Ehe befürworte. Ihre grundsätzliche Ablehnung gleichgeschlechtlicher Ehen könne die Kirche jedoch nicht ändern, weil sie dem Evangelium zuwider liefen. "Wir müssen eher eine neue Sprache finden", so Kasper. "Wir müssen die Diskriminierung überwinden, die in unserer Kultur eine lange Tradition hat." Stabile gleichgeschlechtliche Beziehungen von Dauer, die "Elemente des Guten" enthielten, seien zu würdigen. (Kathweb/KAP v. 27. 5.; http://de.radiovaticana.va v. 27. 5.;  JA v. . 7. 6.)

 

 

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