Auf einen Empfang für Mitglieder der Internationalen Theologischen Kommission – einem TheologInnen-Gremium als „Denkfrabrik“ zur Beratung des Papstes – zitierte der Papst die Pastoralkonstitution „Gaudium et Spes Nr. 44“:

„Es ist jedoch Aufgabe des ganzen Gottesvolkes… unter dem Beistand des Heiligen Geistes auf die verschiedenen Sprachen unserer Zeit zu hören….“. Dann betonte er den „Sensus Fidelium“ [Glaubenssinn des Gottesvolkes]: „Der Theologe muss auch auf das hören, was der Geist den Kirchen sagt (Apg 2,7)  …  Darauf hat auch das jüngste Dokument der Kommission ‚Der Sensus Fidei im Leben der Kirche’ noch einmal hingewiesen. Gemeinsam mit dem gesamten Volk der Christen öffnet der Theologe die Augen und Ohren für die Zeichen der Zeit.“ Schließlich lobte der Papst den „heiligen Pluralismus“ in der Kommission aufgrund der sehr unterschiedlichen Länder und Kulturen, von wo die Kommissionsmitglieder stammen sowien den „besonderen Beitrag“ der fünf Theologinnen, zur Erforschung des „unergründlichen Geheimnisses Christi“. In der kommenden Beratungsperiode wird diese TheologInnenkommission das Prinzip der Synodalität in der katholischen Kirche beraten.(http://de.radiovaticana.de vom 5. 12.; KAP/Kathweb v. 5. 12. u. v. 6. 12.)

 

 

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