Aufrufe zur Überwindung von Spaltungen und Religionskonflikten prägen die 600-Jahr-Gedenkfeiern zum Konzil von Konstanz.

Der Freiburger Erzbischof Stephan Burger erinnerte an die Bemühungen des Konzils von Konstanz (1414-1418), die gespaltene Christenheit mit drei rivalisierenden Päpsten wieder zusammenzubringen. Die Suche nach einem besseren gegenseitigen Verständnis müsse auch heute engagiert weitergehen. Der evangelische Landesbischof von Karlruhe, Jochen Cornelius-Bundschuh dazu: „Nur wenn wir Wege finden, Konflikte nicht durch Macht und Gewalt, sondern durch Worte und durch sprachliche Verständigung zu lösen, gewinnen wir  …  eine lebenswert Zukunft“. Bundestagspräsident Norbert Lammert erinnerte an die unselige Verbrennung des Reformators Jan Hus 1415 trotz des versprochenen freien Geleits. Dies erfordere die Verpflichtung, intensiv für Dialog zwischen Religionen und Staaten einzutreten. (Kathweb/KAP v. 6.11.)

 

 

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