Bei der Vorbereitung von weltweiten Bischofssynoden soll auch künftig immer das Volk Gottes befragt werden.

Das ist eines der Ergebnisse der Studientagung, die vom Sekretariat der Bischofssynode vom 6. bis zum 9. Februar in Rom abgehalten wurde. Ausgangspunkt der Tagung unter dem Titel „Die Bischofssynode im Dienst an einer synodalen Kirche“ sei die Ansprache von Papst Franziskus zum Jubiläum der Bischofssynode im Oktober 2015 gewesen. Diese Ansprache sei der programmatische Text, der auch die theologischen Hausaufgaben für die Kirche beschreibe. Insbesonders werde die Teilnahme von Experten und anderen Auditoren gewünscht, die gemäß der antiken Tradition der Synode auch in den Unterscheidungs- und Entscheidungsprozessen eine größere Rolle spielen sollten. Ein weiteres Thema war die Zusammenarbeit der Synode mit den Synoden der orientalischen Kirchen. Man wünsche sich außerdem eine theologische Einordnung der Synode in eine „synodale Ekklesiologie“. Synodalität soll aber nicht auf weltkirchlichem Niveau stehen bleiben, ein weiteres Thema war deswegen die Synodalität der Ortskirchen, beginnend mit den Pfarreien, über die Bischofskonferenzen bis hin zur römischen Kurie. (www.de.radiovaticana.va vom 18. 2.)

 

 

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