Das Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) fordert eine Abkehr der römisch-katholischen Kirche von einem „unerreichbaren“ Ideal der Ehe.

Die Kirche müsse aufpassen, dass die Ehe nicht „zum überfordernden und unerreichbaren Ideal“ werde. „Vordringlich erscheint uns eine pastorale Haltung des Zuhörens statt der Belehrung“. Die heute in der Gesellschaft herrschende Pluralität dürfe nicht als Bedrohung gesehen werden, denn auch nicht- und voreheliche Partnerschaften, zivile Ehen nach einer Scheidung, Ein-Eltern-Familien und gleichgeschlechtliche Lebensgemeinschaften seien in vielem am christlichen Familienmodell orientiert und sollten darin anerkannt werden. Ausdrücklich würdigte das ZdK die kürzlich von den deutschen Bischöfen veröffentlichte Stellungnahme zu einer Wiederzulassung geschiedener Wiederverheirateter zu den Sakramenten unter bestimmten Bedingungen. (Kathweb/KAP/KNA v. 10.3.)

 

 

Artikelempfehlungen

Das deutsche Bundesinnenministerium will stärker gegen eine ausländische Einflussnahme auf in der Bundesrepublik...
Anlass dieser Feier in einer methodistischen Pfarrkirche in Massachusetts war die Weltgebetswoche für die Einheit der...
Dies geschah zehn Tage nach Vorwürfen der Staatsanwaltschaft, Erzbischof John Nienstedt hätte Anschuldigungen gegen...