In den St. Pöltner Priesterstudientagen anlässlich des kommenden Reformationsgedenkjahres 2017 standen die Reformation in Österreich, die evangelische Kirche sowie deren Spiritualität im Zentrum:

Die römisch-katholische Kirche kann von der evangelischen Kirche viel lernen, sagte sinngemäß der St. Pöltner Weihbischof Anton Leichtfried auf den Priesterstudientagen, die am 24. Februar im Bildungshaus St. Hippolyt zu Ende gegangen sind. Es tue der römisch-katholischen Kirche gut, sich mit den evangelischen Kernthemen wie Gnade, Glaube, Christus, Bibel und persönliche Entscheidung zu beschäftigen, betonte der in St. Pölten für die Priesterfortbildung zuständige Weihbischof. Aufgrund der gemeinsamen spirituellen Wurzeln sollten römisch-katholische Priester viele evangelische Traditionen entdecken, vor allem in der Fastenzeit und bei Meditationen. Der Bischof begrüßte es, dass in den letzten 50 Jahren das Gemeinsame vor dem Trennenden in den Mittelpunkt gestellt worden sei. Referenten der Tagung waren die Theologen Josef Freitag (Erfurt), Sven Grosse (Basel) und der Kirchenhistoriker Thomas Prügl (Wien) (www.katholisch.at vom 25. 2.)

 

 

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