Der Innsbrucker Dogmatiker Jozef Niewiadomski übt scharfe Kritik an der derzeitigen Sexualmoral der römisch-katholischen Kirche.

Er spricht von einer „neurotischen Fixierung“  in der Ehe- und Familienpastoral, speziell in den Bereichen der Empfängnisverhütung und den „Schutz der Ehe durch die Jagd auf den Sündenbock wiederverheiratete Geschiedene“. Die Familie sollte in den heutigen Zeiten des gesellschaftlichen Umbruchs gestärkt werden. Allerdings fügt er hinzu: „Ich glaube aber nicht, dass sie dadurch gestärkt wird, dass wir den bisherigen Umgang mit wiederverheirateten Geschiedenen oder den bisherigen Umgang im Hinblick auf die Empfängnisverhütung beibehalten“. Umdenken müssten auch die Bischöfe, die sich nicht länger als „eine Art Filialleiter“ der Weltkirche oder als „Beamte des Papstes“ verstehen sollten. (www.kathpress.co.at v. 14. 8.; JA v. 24. 8.)

 

 

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