Der Kurienkardinal für die Ökumene, Bischof Kurt Koch, erklärte in Oberwil (Schweiz), weshalb die Ökumene wichtig ist und wie die Katholiken, die Orthodoxen, die Protestanten und die Pfingstkirchen zum Konsens kommen könnten.

Eines stellt Kardinal Kurt Koch gleich klar: „Ökumene heißt nicht: Die Protestanten akzeptieren den Papst als ihr Oberhaupt; und die Katholiken verzichten dafür auf Maria.[…] Wir müssen uns nicht in allem einig sein“, sagte Koch am 12. November in der Peter-und-Paul-Kirche von Oberwil. „Wir müssen vielmehr erkennen, dass wir denselben Glauben nur auf unterschiedliche Weise ausdrücken.“ Deshalb gebe es auch keinen Grund zu warten, bis die „volle Einheit“ erreicht sei. Schon heute könnten sich die christlichen Kirchen gemeinsam äußern zur Diakonie, zur Verkündigung des Evangeliums und zu Fragen der Gesellschaftspolitik. Wie im Dialog mit anderen Christen müsse sich die römisch-katholische Kirche auch in der neuen vielfältigen, säkularisierten Welt zurechtfinden lernen: „Jesus sagte nie, die Kirche werde immer so bleiben, wie sie ist. Kirche muss sich wandeln.“ (http://www.bzbasel.ch vom 13. 11.)

 

 

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