Der Märtyrer-Bischof Oscar Romero (1917-1980) wurde selig gesprochen.

Am 23. Mai war es endlich soweit. In seiner Bischofsstadt San Salvador wurde der „leuchtende Stern“, der „Prophet der Nächstenliebe“, so der Präfekt der Heiligsprechungskongregation, Kardinal Angelo Amato, in Anwesenheit von zahlreichen kirchlichen Würdenträgern, Staatsoberhäuptern und ca. 300.000 Gläubigen zur Ehre der Altäre erhoben. Lange Zeit haben bestimmte Kreise im Vatikan Bischof Romero als „Linken“ und „Kommunisten“ gesehen und seine Seligsprechung behindert. Erst Anfang Februar 2015 hat Papst Franziskus Romero als Märtyrer anerkannt und damit den Weg für die Seligsprechung freigemacht. (JA v. 31. 5.)

 

 

Artikelempfehlungen

Nach seinem Märtyrertod sei Romero vielen Diffamierungen und Verleumdungen ausgesetzt gewesen – „auch durch seine...
Die strengeren Maßstäbe der römisch-katholischen Kirche hinsichtlich des sexuellen Missbrauchs zeigen Wirkung: Nach...
Das Schweizer Dekanat der Region Bern kritisiert in einem offenen Brief den Nuntius, Erzbischof Thomas Edward...