Papst Franziskus ermuntert die Christen, bei der Ökumene nicht auf Theologen zu warten:

"Wenn wir glauben, dass die Theologen sich einmal einig werden, werden wir die Einheit am Tag nach dem Jüngsten Gericht erreichen", so Franziskus in einer Videobotschaft zum "Tag der Christlichen Einheit" in der US-Diözese Phoenix, deren Text der Vatikan am 24. Mai veröffentlichte. Die Einheit unter den Christen kann nach Überzeugung von Papst Franziskus nicht durch theologische Debatten entstehen. "Theologen sind hilfreich, aber am hilfreichsten ist der gute Wille von uns allen, die mit offenen Herzen für den Heiligen Geist auf dem Weg sind". Die Trennung der Christen in viele Konfessionen bezeichnete der Papst als "Wunde im Körper der Kirche Christi". Aber durch die Märtyrer existiere schon jetzt eine "Ökumene des Blutes", sagte der Papst im Hinblick auf die Martyrien vieler Christen in jüngster Zeit. (http://de.radiovaticana.va v. 24. 5.; Kathweb/KAP v. 24.5.; JA v. 31. 5.)

 

 

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