Der nach dem Rücktritt des Grazer Diözesanbischofs Egon Kapellari zum Administrator ernannte Generalvikar Heinrich Schnuderl kann sich „vorstellen, dass es verheiratete Priester gibt“.

Sollte der Zölibat fallen, würde das zu „großen Veränderungen“ führen. Er verlange für „eine Kirche der Zukunft“ große Weichenstellungen und verwies auf die multireligiöse und multikulturelle Gesellschaft: „Wie leben heute mit vielen Muslimen zusammen, aber auch mit orthodoxen Christen, etwa Menschen aus Serbien, Rumänien oder aus der Ukraine“. Die Kirche trage eine Mitverantwortung, dass der Dialog der Religionen und Kulturen in Zukunft gelingt, so Schnuderl. (Kathweb/KAP v. 3. 2. 2015)

 

 

Artikelempfehlungen

In der Einrichtung des Lesben- und Schwulenverbands Berlin-Brandenburg (LSVD) informierte er sich gemeinsam mit der...
Er begrüße ihn zwar als „Geschenk für die Kirche“. Da es sich aber um kein Dogma handle, sei in dieser Frage „stets die...
Eucharistie bedeutet, in der Gemeinschaft mit Christus zu bleiben und sich nicht zum Götzendiener herabwürdigen zu...