Der Papst und Evangelikale wollen bezüglich der Förderung von Familien mehr zusammenarbeiten.

Während der dreiwöchigen Familiensynode in Rom schmiedeten Papst Franziskus und Thomas Schirrmacher, Chef-Theologe der Weltweiten Evangelischen Allianz (WEA), ein familienpolitisches Kampfbündnis. Sie wollen im Namen von rund 1,2 Milliarden Katholiken und rund 600 Millionen Evangelikalen ihre Kräfte bündeln. Das bestätigte nun Schirrmacher im Gespräch mit der „Welt" vom 3. November. Inhaltlich solle es vor allem darum gehen: erstens die Ehe politisch besser zu schützen, zweitens liberale Abtreibungsregeln aufzuweichen oder zu verhindern und drittens Eltern zu unterstützen, die zugunsten der Kindererziehung beruflich zurücktreten. Diese Annäherung zwischen den in dogmatischen Fragen manchmal weit auseinander liegenden Konfessionen deutete sich bereits 2013 an. Seit seinem Amtsantritt hat der argentinische Papst mehrfach einen neuen, wertschätzenden Ton gegenüber den evangelikalen Gläubigen angeschlagen. (http://www.welt.de vom 3. 11.)

 

 

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