Die Bischöfe Japans haben den Besuch von US-Präsident Barack Obama in Hiroshima am 27. Mai als „positive Überraschung“ gewürdigt.

Der Besuch könne dazu beitragen, dass „der Wunsch vieler Japaner nach einer Ächtung von Nuklearwaffen Wirklichkeit werden könne“, so die Bischöfe des Landes in einer Aussendung. Der Besuch des US-Präsidenten am Ort des Bombenabwurfs vom 6. August 1945 ist mit Bedeutung aufgeladen: Zum ersten Mal überhaupt besucht ein amtierender Präsident der USA den historischen Ort. „Wahrer Frieden kann nicht erreicht werden, ohne eine wahrhafte Gewissensprüfung über die Verantwortlichkeiten der Vergangenheit“, so der Bischof von Niigata, Tarcisio Isao Kikuchi, der die Stellungnahme der Bischöfe unterzeichnet hat. Die römisch-katholische Kirche Japans setzt sich seit langem für die nukleare Abrüstung ein. (www.de.radiovaticana.va vom 27. 5.)

 

 

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