Die Bischofssynode formuliert vorsichtig einen wichtigen Lösungsansatz für die wiederverheirateten Geschiedenen: Die „Gradualität“ der Ehe.

Besonders der Wiener Kardinal Christoph Schonborn setzte sich auf der Synode dafür ein, die ideale Vollform der Ehe als Ziel zu belassen, aber auch anderen Formen des eheähnlichen Zusammenlebens „Samen des Wortes Gottes“ zuzubilligen. Die perfekte Ehe sei eine Zielvorgabe, die von vielen Menschen nur in unterschiedlichen Graden erreichbar sei. Man müsse deshalb für diese nicht perfekten Verbindungen auch einen entsprechenden Wert anerkennen. Dies könnte eine theologische Grundlage der Möglichkeit werden, wiederverheirateten Geschiedenen zu den Sakramenten zuzulassen. (Die Furche v. 23. 10.)

 

 

Artikelempfehlungen

Am 5. Juli versammelten sie sich in der Nähe der alten Patriarchenstadt Antochia in der Nähe des Grenzübergangs zur...
Die am 17. November in London tagende Generalsynode beseitigte die letzten formalen Hindernisse. Derzeit sind in...