Die Christen sollen in ihrem Bemühen um Einheit „nicht auf die Theologen warten“.

Dazu ermunterte Papst Franziskus im Gästehaus „Casa Santa Marta“ in einer Rede vor der evangelikalen Gruppe namens „Ark Community“, einer Gründung der Gemeinschaft der Evangelikalen Episkopalkirchen (CEEC). Die Christen sollen schon jetzt zusammen beten und für die Ökumene arbeiten. „Wir …  haben … dieselbe Taufe …  Wir alle glauben an Gott Vater, Sohn und Heiligen Geist, und wir alle haben den Heiligen Geist, der in uns betet. … Was sollen wir tun? Gemeinsam vorangehen. Und Jesus Christus wird uns dabei helfen, dass das, was uns noch trennt, uns nicht allzu sehr voneinander trennt“. Dass der Papst in seiner Rede wiederholt die Evangelikalen als „Kirchen“ bezeichnete, wurde aufmerksam registriert. Der Anlass dieser Begegnung im Gästehaus war der Dank der Witwe des verstorbenen Ökumene-Beauftragten der evangelikalen Anglikaner, des Bischofs Antony Palmer, für die Anteilnahme des Papstes. (http://de.radiovaticana.va v. 29. 10.; Kathweb/KAP v. 30. 10.)

 

 

Artikelempfehlungen

Es bestehe leider im Vatikan noch immer der Hang, „kirchlich loyale Bischöfe zu ernennen…, die – wie man gerne sagt –...
In der Mariam-Moschee sind alle Imame weiblich. Auch zum Freitagsgebet dürfen nur Frauen kommen. Zu allen anderen...
Der Leiter der Delegation, Francis DeBernardo, Direktor des katholischen US-Verbandes New Ways Ministri, der sich für...