Die deutschen Bischöfe haben nach den Worten des Hamburger Weihbischofs Hans-Jochen Jaschke mit Papst Franziskus über alternative Modelle gesprochen, wie in Gegenden mit geringer Priesterzahl künftig Sonntagsgottesdienste gefeiert werden können.

Dabei sei es um "andere Formen von Priester sein und verheiratete Priester" (Viri probati) gegangen, und der Papst habe "nicht abgewunken", sagte Jaschke am 31. Jänner in der SWR-Talkshow "Nachtcafe". Der Papst ist für Jaschke "kein Diktator" und muss Entwicklungen "weltweit akzeptabel" machen können. Das Gespräch zwischen der Deutschen Bischofskonferenz und dem Papst hatte im Rahmen des Ad-limina-Besuchs im November stattgefunden. Jaschke sprach sich auch für einen "unverkrampften Umgang mit Homosexualität" aus. Es sei "totaler Unsinn", wenn ein angehender Geistlicher glaube, er könne mit der Priesterweihe gegen seine Homosexualität angehen. Ob Schwule Priester werden können sollten, darüber könne man streiten. (KAP und KNA vom 1. 2.)

 

 

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