Die österreichische kirchenkritische römisch- katholische "Laieninitiative“ (LI) präsentiert ihre „Kirchenreform-Enzyklika“ mit dem programmatischen Titel: "Die Kirche von morgen".

Am 17. September stellen die Proponenten der Bewegung, der frühere ÖVP-Generalsekretär und Volksanwalt Herbert Kohlmaier und der emeritierte Linzer Völkerrechtler Heribert Köck, das Dokument "Die Kirche von morgen" der Öffentlichkeit vor. In Form eines fiktiven Apostolischen Schreibens eines künftigen Papstes beschreibt die Initiative, „was ein Reformkonzil beschließen muss, um den Niedergang abzuwenden“. Kohlmaier betonte: „Der Mensch muss das Anliegen der Kirche sein und nicht umgekehrt." Papst Franziskus löse sich von vielem, was vor ihm sakrosankt gewesen sei, stoße aber auf erbitterten Widerstand der „Ewiggestrigen". Franziskus könne das System in der Zeit, die ihm noch zur Verfügung stehe, nicht verändern. Der Schlüssel für die Zukunft der Kirche liege in den Gemeinden, wo fortschrittlich gesinnte Priester Großartiges leisten würden, sagte Kohlmaier. (kathpress vom 17. 9.; http://www.wienerzeitung.at vom 17. 9.; JA v. 27. 9.)

 

 

Artikelempfehlungen

Der Sekretär der slowakischen Bischofskonferenz, Anton Ziolkovsky, räumte in einem Interview mit der Tageszeitung „...
Sie wurde schon im Dezember unterzeichnet, doch jetzt erst veröffentlicht. Die Erklärung benennt Ansätze zum weiteren...
Er ermuntert zu neuen Aufbrüchen und zu einem Kirchentag, in dem die „weiterhin große[n] Momente und Orte der Gnade,...