Die Trierer Bistumssynode hat bei ihrer vierten Vollversammlung weitreichende Reformkonzepte diskutiert.

In einer dreitägigen Debatte in der Koblenzer Kirche St. Elisabeth ging es unter anderem um die Einführung einer Frauenquote in kirchlichen Führungspositionen, um die Segnung homosexueller Paare und um die Schaffung neuartiger Großpfarreien in Deutschlands ältester Diözese. Intensiv sprachen die rund 250 Synodalen darüber, wie das Bistum in der Verkündigung des Glaubens, im Dienst an den Armen und in den Gottesdiensten die Menschen unter veränderten Umständen besser erreichen könne. Das Gremium hatte unter anderem gefordert, der Bischof müsse sich für einen „nicht wertenden“ Umgang mit Menschen in homosexuellen Lebensgemeinschaften einsetzen. Ferner hatte sich die Kommission für eine Segnung gleichgeschlechtlicher Paare und für Zweitehen ausgesprochen. (http://de.radiovaticana.va v. 17. 5.)

 

 

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