Ein Erzbischof und ein Imam stemmen sich in der Zentralafrikanischen Republik (südöstlich des Tschad) gemeinsam gegen die Gewalt:

Mit dem Geländewagen touren sie zusammen durchs Land, um in dem Religionskrieg zwischen den Christlichen Anti-Balaka-Milizen und den muslimischen Seleka-Milizen die Kämpfer abzuwerben. Der oberste Imam des Landes, Omar Layamana, dazu: „Die Religion … wird nur missbraucht, um die wahren Hintergründe zu verbergen“ – und das sind die Märkte oder schlicht die Macht. Der Krieg hat seit 2009 tausenden Menschen das Leben und ca. 200.000 Menschen die Heimat gekostet. Durch die Armut gilt: „Das Einzige, was sie tun können, um Geld zu verdienen  ..., ist Raub und Gewalt“, bedauert Dieudonne Nzapalainga, Erzbischof der Hauptstadt Bangui. Er will gemeinsam mit dem Imam nationale Werkstätten für die arme Bevölkerung aufbauen. Beide wollen auch ein Beispiel für das Zusammenleben der Religionen sein. So hat der Erzbischof den Imam mit seiner Familie bei sich aufgenommen, als dieser Morddrohungen erhielt. (Die Furche v. 19. 3.)

 

 

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