Einige philippinische Bischöfe reagieren positiv auf die Ankündigung von Papst Franziskus, den Diakonat für Frauen prüfen zu lassen.

Bischof Gerardo Alminaza, Mitglied der Kommission für geistliche Berufe, begrüßte den Schritt. Das teilte er am 17. Mai im Gespräch mit dem asiatischen katholischen Pressedienst „Uca News“ mit. „Wir suchen aufrichtig die sinnvolle, kreative und glaubwürdige Zusammenarbeit und Mitwirkung von Frauen", sagte der Bischof des Bistums San Carlos. Bischof Roberto Mallari, Leiter der Bischofskommission für Katechese und katholische Bildung, betonte, es müsse die „Akzeptanz" von weiblichen Diakonen geprüft werden. Der Bischof des Bistums Palawan, Pedro Arigo, reagierte mehrdeutig. Man müsse zwar das Ergebnis der Prüfung des Frauendiakonats durch die Theologen abwarten, aber auch auf Jesus schauen. „Ich denke, Jesus hätte nichts gegen Frauendiakone, wenn es dafür einen seelsorgerischen Bedarf gibt." (www.domradio.de und KNA vom 17. 5.)

 

 

Weitere aktuelle Hoffnungszeichen

  • Konkrete Maßnahmen gegen Hassreden, will das „Internationale Dialogzentrum König-Abdullah“ (KAICIID) in Wien setzen. Dafür werden knapp 1,5 Millionen Euro im Jahr 2020 zur Verfügung gestellt. Das gab der Generalsekretär des KAICIID, Faisal Bin Muaamar, in einer Aussendung bekannt. Unterstützt werden Projekte in Europa und dem Nahen Osten, in Myanmar, Nigeria und der Zentralafrikanischen Republik. Die Initiative ist auf einer KAICIID-Tagung zum Thema „The Power of Words“ in Wien ins Leben gerufen worden. An der Tagung haben mehr als 150 Führungspersönlichkeiten aus den Bereichen Religion, Politik, Kultur und Medien teilgenommen, darunter der Präsident des Päpstlichen Rates für den Interreligiösen Dialog, Kardinal Miguel Ayuso Guixot. (kap u. vn v. 1. 11.)

     

  • Die Grundform des priesterlichen Dienstes in der römisch-katholischen Kirche wird die ehelose Lebensform bleiben, betonte Kardinal Christoph Schönborn in einem Fernsehinterview. Er habe sich trotzdem bei der Amazonien-Synode für die Weihe bewährter verheirateter Männer zu Priestern in Ausnahmefällen ausgesprochen und für diesen Vorschlag im Schlussdokument votiert. (kap u. vn v. 4. 11.)

     

  • Es ist eine ökumenische Premiere in Österreich: Erstmals tagen die Mitglieder der römisch-katholischen sowie der orthodoxen Bischofskonferenz gemeinsam. Das Treffen findet ab 4. November im Wiener Erzbischöflichen Palais statt. Nach einem Austausch über Themen, die für beiden Kirchen relevant sind, wird um 18.30 Uhr eine gemeinsame Vesper in der griechisch-orthodoxen Kathedrale (Fleischmarkt 13, 1010 Wien) gefeiert, zu der alle Gläubigen eingeladen sind. Der gemeinsame Teil der Tagung endet mit einem Empfang des griechisch-orthodoxen Metropoliten Arsenois (Kardamakis), der auch Vorsitzender der orthodoxen Bischofskonferenz in Österreich ist. Danach diskutierte der rein römisch-katholische Episkopat u. a. die Ergebnisse der Amazonien-Synode, an der Kardinal Schönborn teilgenommen hatte. (kap u. vn v. 3. 11.)

     

Artikelempfehlungen

Nach den Ergebnissen der Umfrage der Diözese Innsbruck zu den Fragen der Bischofssynode zu Ehe und Familie sind 98% der...
Die Ehelosigkeit der katholischen Priester sei zwar „an sich eine bereichernde Lebensform“, sagte er in einem Interview...
Organisiert wurde diese ökumenische Veranstaltung von 13 orientalischen Kirchen und Gemeinschaften von Österreich,...