Neuerlich betont der Papst, dass die Synodalität der Weg der Kirche ist: In einer Predigt bezog er sich auf das Jerusalemer Apostelkonzil.

Wahre „Hauptperson der Kirche“ seien allerdings nicht die beratenden und auch streitenden Apostel, sondern der Heilige Geist – er „macht alles, er bringt die Kirche vorwärts“, auch „wenn eine Verfolgung ausbricht“ oder wenn „bei den Gesetzeslehrern Widerstand und Sturheit auftreten […] Das hatten sie sich noch nicht einmal vorstellen können. Zum Beispiel: dass auch die Heiden den Heiligen Geist empfangen könnten!“ Das erste Konzil trat zusammen. „Und am Ende haben sie sich geeinigt.“ Der Papst machte darauf aufmerksam, dass die Apostel ihre Entscheidung so ins Wort fassten: „Der Heilige Geist und wir haben beschlossen“. Genau das sei der Weg der Kirche „angesichts der Neuigkeiten“: Beratung, Zuhören, Diskutieren, Gebet und dann „eine abschließende Entscheidung“. „Das ist der Weg der Kirche bis heute. […]  Das ist der Weg der Kirche: die sogenannte Synodalität, in der sich die Gemeinschaft der Kirche ausdrückt. Und wer wirkt die Gemeinschaft? Der Geist [...] Es ist der Geist, der uns ruft,“ sagte der Papst (www.de.radiovaticana.va vom 28. 4.)

 

 

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