Papst Franziskus appelliert an alle Christen, „Wiederverheiratete nicht wie Exkommunizierte [zu] behandeln. […]

Die Kirche weiß gut, dass eine solche Situation dem christlichen Sakrament widerspricht“, so Franziskus in der Generalaudienz am 5. August mit Blick auf die Geschiedenen, die wieder heiraten. „Aber der Blick der Kirche wird immer von einem mütterlichen Herzen bewegt; einem Herzen, das immer das Wohl und Heil der Menschen sucht.“ Man müsse auch aus dem Blickwinkel kleiner Kinder auf dieses Problem schauen: „Dann sehen wir noch stärker die Notwendigkeit, dass unsere Gemeinschaften Menschen, die in solcher Lage leben, wirklich bei sich aufnehmen. Darum ist es wichtig, dass der Stil der Gemeinschaft, ihre Sprechweise und ihre Einstellungen immer aufmerksam auf die Menschen sind, vor allem auf die Kleinen. […] Wie können wir denn diesen Eltern empfehlen, alles zu tun, um ihre Kinder im christlichen Glauben zu erziehen, indem sie ihnen das Beispiel eines überzeugten und praktizierten Glaubens geben, wenn wir sie vom Leben unserer Gemeinschaft auf Distanz halten, als ob sie exkommuniziert wären? […] Die Kirche ist aufgerufen, immer das offene Haus des Vaters zu sein: Also keine geschlossenen Türen! Keine geschlossenen Türen! Alle können auf die eine oder andere Weise am kirchlichen Leben teilnehmen, alle können zur Gemeinschaft gehören. Die Kirche ist das Vaterhaus, wo Platz für jeden einzelnen mit seinem mühsamen Leben ist“, sagte der Papst. (http://de.radiovaticana.de vom 5. 8.; JA v. 16. 8.)

 

 

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