Der orthodoxe Ökumenische Patriarch Bartholomaios I. hat zwei Frauen zu Beraterinnen für die kommende „Heilige und Große Synode der Orthodoxie“ ernannt.

Er entspricht damit einem Aufruf prominenter orthodoxer Theologinnen, das orthodoxe Konzil von Kreta im Juni nicht zu einer „reinen Männersache“ zu machen. Die Beraterinnen sollen den Konzilsvätern aus dem Ökumenischen Patriarchat zur Seite stehen. Bei den „Konzilstheologinnen“ handelt es sich um eine kretische Äbtissin des Frauenklosters Chrysopigi (Goldene Quelle) bei Chania. Die zweite Berufene, Elisabeth Prodromou, ist eine führende griechisch-orthodoxe Politik- und Sozialwissenschaftlerin in den USA. Istanbuls griechische Morgenzeitung „Icho tis Polis“ gibt der Hoffnung Ausdruck, dass das Beispiel von Patriarch Bartholomaios auch die anderen 13 orthodoxen Kirchen ermutigen werde, Frauen als Konzilstheologinnen zu berufen. (www.de.radiovaticana.va u. kna u. kap vom 10. 5.; JA vom 22. 5.)

 

 

Artikelempfehlungen

In Bahia, einem Stadtteil im Osten Havannas, hätten die Behörden die Genehmigung für ein dem verstorbenen heiligen...
Der „Außenminister“ der russisch-orthodoxen Kirche, Metropolit Hilarion, sprach von „orthodoxen Eiferern“ und warf...