Der Schweizer Kurienkardinal Georges Cottier meint: Die „Barmherzigkeit gehört zum Lehramt […]

Eine strenge Haltung gegenüber Mitmenschen beinhaltet eine Brutalität, die das Gegenteil der Zärtlichkeit Gottes ist.“ Das betont der ehemalige päpstliche Haustheologe und Dominikaner in einem Interview mit der italienischen Jesuitenzeitschrift „La Civiltà Cattolica“. „Nur eine eingeengte Sichtweise kann einen Legalismus verteidigen und die Barmherzigkeit von dem Lehramt als getrennt ansehen“, kritisiert der Schweizer Kardinal. Die Kirche könne niemanden „im Stich“ lassen, das gelte insbesondere für jene, die eine gescheiterte Ehe erlebt hätten. Was die wiederverheirateten Geschiedenen betrifft, so denke er, dass jeder Bischof die Möglichkeit haben sollte, „mit der entsprechenden Vorsicht“ über die Einzelfälle zu befinden. (http://de.radiovaticana.de vom 2. 8.)

 

 

Artikelempfehlungen

Papst Franziskus gründet die versprochene Kommission zur wissenschaftlichen Untersuchung des Diakonats der Frau und...
Unter dem Motto „Gemeinsam leben“  kamen rund 150 Kinder und Jugendliche zusammen, um sich „früh für Toleranz und...
Die Barmherzigkeit ist der Tragepfeiler des Lebens der Kirche. Das betonte Papst Franziskus am 29. Jänner bei der...