Die Konzilserklärung „Nostra Aetate“ ist nicht verhandelbar:

Das betonte das Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) am 19. Mai in einer Presseaussendung in Bezug auf die von Rom geführten Gespräche mit der Piusbruderschaft. Der Gesprächskreis „Juden und Christen“ beim ZdK hält fest, dass die von der Piusbruderschaft als nicht verbindlich angesehene Erklärung „Nostra Aetate“ nicht zur Verhandlung stehen dürfe. Diese Erklärung des Zweiten Vatikanischen Konzils markiere schließlich „die epochale Wende der katholischen Kirche im Verhältnis zu den Juden.“ „Nostra Aetate“ wurde am 28. Oktober 1965 von Papst Paul VI. promulgiert und gesteht auch anderen Religionen Wahrheits- und Heilselemente zu. (www.de.radiovaticana.va vom 19. 5.)

 

 

Artikelempfehlungen

Anlässlich eines Besuches des Kardinalstaatssekretärs Pietro Parolin sprach Ministerpräsident Andrej Kobjakow diesen...
In einer Predigt am 21. März in der römischen Kirche San Gregorio VII. vor ca. 900 Opfer des „organisierten Verbrechens...
Die weibliche Beratergruppe des Päpstlichen Kulturrates hat sich vergrößert und umfasst aktuell 36 Frauen. Das geht aus...